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Ratsvorsitzender Hermann Sievers überreicht Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein bei dessen Verabschiedung eine Urkunde

Meppen verabschiedet Bürgermeister Helmut Knurbein nach zwölf Jahren

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Der Meppener Stadtrat hat Bürgermeister Helmut Knurbein in seiner jüngsten Sitzung offiziell verabschiedet. Nach zwölf Jahren endet seine Amtszeit am Samstag, 31. Oktober 2026. Am 1. November übernimmt Dr. Sigrid Kraujuttis (CDU), die sich am 27. September in der Stichwahl mit 54,56 Prozent gegen Tobias Munsch (SPD) durchgesetzt hatte.

Vom Polizeidienst ins Rathaus

Knurbein kam aus dem Polizeidienst. Bei der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 trat er als unabhängiger Kandidat an und schlug den damaligen Amtsinhaber Jan Erik Bohling (CDU) bereits im ersten Wahlgang. Sein Amt trat er am 1. November 2014 an. 2021 bestätigten ihn die Meppener für eine weitere, fünfjährige Amtszeit.

Brücken, Schule, Stadthaus: die Bilanz des Rates

Ratsvorsitzender Hermann Sievers zählte die wichtigsten Vorhaben der vergangenen zwölf Jahre auf. Dazu gehören die neuen Brücken an Ostroleka-, Riedemann- und Fährbrücke, der Neubau der Hasebrinkbrücke und der drei Brücken über den Stadtgraben. Im Bereich Bildung und Betreuung nannte er die neue Grundschule mit Kindertagesstätte Esterfelder Forst, in der Verwaltung das neue Stadthaus.

Die Freilichtbühne erhielt ein neues Zeltdach und neue Bestuhlung, in Rühle und Bokeloh entstanden neue Dorfgemeinschaftshäuser. Gewerbegebiete wurden neu ausgewiesen oder erweitert, unter anderem an der Haarbrücke. Auch das Corporate Design mit dem Slogan „Meppen mag Dich“ fällt in Knurbeins Amtszeit.

Was die Nachfolgerin übernimmt

Mehrere Projekte sind noch im Bau. Am Schützenhof entsteht ein neues Feuerwehrhaus, am Haupteschweg eine Tennishalle mit angeschlossenem Schießstand. Für das Vorhaben am Haupteschweg wurde im September der Grundstein gelegt.

Dank an Rathaus und Familie

Zur Verabschiedung war auch Dr. Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, nach Meppen gekommen. Knurbein selbst dankte vor allem den Beschäftigten der Stadtverwaltung, ohne deren Zusammenspiel eine erfolgreiche Stadtentwicklung nicht möglich sei, außerdem seiner Familie, den Ratsfraktionen und den Bürgerinnen und Bürgern.

Sievers verabschiedete ihn mit einem Augenzwinkern: Nach zwölf Jahren im Dauereinsatz könne Knurbein seine Tagesordnung nun selbst bestimmen, ohne Sitzungsvorlagen und kurzfristige Termine.

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