Das Museum im Kloster in Bersenbrück zeigt bis zum 31. Januar 2027 die Ausstellung „Von Wind und Wasser bewegt … Mühlen im Bersenbrücker Land“. Der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB) erzählt darin, wie Wind- und Wassermühlen über Jahrhunderte die Landschaft und den Alltag in der Region geprägt haben, als Werkstätten des Müllerhandwerks und als Treffpunkte.
Öffnungszeiten und freier Eintritt am ersten Samstag
Die Ausstellung ist im Dachgeschoss des Museums im Kloster am Stiftshof 4 in Bersenbrück zu sehen. Geöffnet ist donnerstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr. An jedem ersten Samstag im Monat ist der Eintritt frei, in der Laufzeit der Ausstellung also etwa am 7. November, am 5. Dezember 2026 und am 2. Januar 2027. Die Museumskasse ist während der Öffnungszeiten unter 0541 501-9090 erreichbar.
Ein Museum, das vom Ehrenamt getragen wird
Das Museum im Kloster gehört dem Landkreis Osnabrück und wird gemeinsam mit dem Kreisheimatbund betrieben. Kreisrat Matthias Selle machte bei der Eröffnung im Bürgersaal der Stadt Bersenbrück deutlich, dass der Ausstellungsbetrieb ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und die enge Abstimmung mit dem KHBB in dieser Form nicht möglich wäre. Bürgermeister Christian Klütsch begrüßte die Gäste als Hausherr des Bürgersaals.
Franz Buitmann, erster Vorsitzender des Kreisheimatbundes, schilderte, wie die Idee zur Ausstellung entstand. Heimatvereine aus der Region haben an dem Projekt mitgearbeitet.
Familiengeschichte aus der Hasemühle
Einen Blick aus der Praxis lieferte Bernd Zur-Lienen, Besitzer und Betreiber der Hasemühle in Bersenbrück. Er erzählte von der Verbindung seiner Familie zum Müllerhandwerk. Seine Enkelinnen führten die Gäste anschließend in einem virtuellen Rundgang durch die Mühlenanlage.
Moderiert wurde der Abend von Kim Winkelmann, der neuen Leiterin des Museums im Kloster. Matthias Lohbeck begleitete am Akkordeon, bevor die Gäste nach dem gemeinsam gesungenen Volkslied „Es klappert die Mühle“ die Ausstellung besichtigten.

