Trotz durchwachsenen Wetters haben am Samstag, 10. Oktober 2026, nach Schätzung der Veranstalter zwischen 300 und 600 Menschen das fünfjährige Bestehen des ska Jugend- und Soziokulturzentrums in Neuenhaus gefeiert. Gefeiert wurde das Jubiläum des heutigen Gebäudes am Bürgerpark. Die Jugend- und Kulturarbeit in Neuenhaus ist deutlich älter: Sie begann als Jugendtreff am selben Ort und mit dem Gleis1 am Bahnhof.
Graffiti bleibt dauerhaft
Ein Ergebnis des Festes bleibt sichtbar: Der Künstler Arne Mons hatte vorab ein Graffiti-Konzept entworfen, das während der Feier gemeinsam umgesetzt wurde. Das Werk ist jetzt im Innenhof zwischen den Gebäudeteilen zu sehen. Mons arbeitet schon länger mit dem ska zusammen und ist regelmäßig beim Jungen*Aktionstag dabei.

Auf der Bühne standen die Band Andercover, der Wellerman-Chor, die Band Pindopp und der Männerchor Specktarchorlär. Für Kinder sang Christian Hüser, außerdem gab es Glitzertattoos, Kinderschminken, das Spielmobil, eine Hüpfburg und eine aufblasbare Rutsche. Die Lose der Tombola waren schon in den ersten Stunden fast ausverkauft.

Zweites Wohnzimmer für Jugendliche
Für viele Jugendliche sei das ska ein zweites Wohnzimmer, sagt das Team. Gerade wer zu Hause wenig Platz für sich habe, Ablehnung erlebe oder in einer schwierigen Lage stecke, solle hier Unterstützung finden. Auch Themen wie Gewalt und Kriminalität spart das Team nicht aus: Es distanziere sich klar davon, wolle aber die Probleme dahinter angehen. Daneben holt das ska Konzerte, Lesungen, Theater und Ausstellungen nach Neuenhaus, auch mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

Sommerfest und Open Air denkbar
Künftig will das ska mehr große Veranstaltungen nach Neuenhaus holen, im Gespräch sind etwa Sommerfeste, Food-Festivals und Open-Air-Konzerte. Das Team dankte allen ehren- und nebenamtlichen Helfern sowie den Sponsoren.

