Die EUREGIO-KLINIK in Nordhorn hat ihre Notaufnahme neu organisiert. Aus der Zentralen Patientenaufnahme (ZPA) ist zum 1. Oktober 2026 die Klinik für Akut- und Notfallmedizin geworden. Chefarzt ist Dr. Andreas Bongartz, der die ZPA bereits seit 2011 als Leitender Arzt geführt hat.
Was sich für Patienten ändert
Vorerst ändert sich vor allem die Organisation im Haus. Wer in die Notaufnahme kommt, findet dieselben Angebote wie bisher: die ambulante und stationäre Notfallversorgung, die Aufnahme- und Beobachtungsstation sowie die geplante und administrative Aufnahme von Patienten.
Warum die Klinik den Schritt geht
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die EUREGIO-KLINIK als umfassenden Notfallversorger eingestuft, das ist die höchste Stufe der stationären Notfallversorgung. Damit ist das Haus für die Grafschaft Bentheim und die angrenzende Region besonders wichtig. Mit der eigenständigen Klinik will das Krankenhaus die steigenden Anforderungen an diese Rolle auch künftig erfüllen, erklärt Geschäftsführer Michael Kamp. Bewährtes solle dabei erhalten bleiben.
Die neue Klinik soll die Verbindung zwischen Rettungsdienst, ambulanter Versorgung und den Fachabteilungen im Haus stärken. Gerade bei unklaren, komplexen oder lebensbedrohlichen Krankheitsbildern komme es auf die enge Zusammenarbeit der Fachrichtungen an.
Erfahrener Notfallmediziner an der Spitze
Bongartz ist Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen Akut- und Notfallmedizin, Rettungsmedizin und Qualitätsmanagement. Er ist seit vielen Jahren Leitender Notarzt und hat europäische Facharztqualifikationen in Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die Anforderungen an die Notfallversorgung seien deutlich gewachsen, Krankheitsbilder und Behandlung würden komplexer, sagt Bongartz. „Eine leistungsfähige Notfallversorgung ist immer Teamarbeit.“

