Der SC Spelle-Venhaus bleibt in der Oberliga Niedersachsen in Reichweite der Spitze. Beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder, für Spelle bislang ein unangenehmer Gegner, gewannen die Emsländer mit 1:0. Als Tabellensechster liegen sie drei Punkte hinter Spitzenreiter TuS Heeslingen, haben aber ein Spiel weniger absolviert.
Tor nach Ecke
Das entscheidende Tor fiel nach einem Standard: Jan-Luca Ahillen brachte eine Ecke herein, Moritz Pauli köpfte am kurzen Pfosten ein. Für den 25-jährigen Defensivspieler war es das dritte Saisontor, alle nach ruhenden Bällen, zweimal per Freistoß, jetzt per Kopf. In sieben Einsätzen kommt er auf 272 Minuten, also etwa ein Tor alle 90 Minuten. Trainer Henry Hupe sprach von einem „dreckigen Sieg“ in einer Partie mit wenigen Chancen auf beiden Seiten, in der sein Team leichte Vorteile gehabt habe.
Vier Wechsel in der Startelf
Im Vergleich zum Spiel gegen Lüneburg tauschte Hupe vier Positionen in der Anfangsformation. Er habe aktuell mehr als zehn Spieler, die sich einen Einsatz verdient hätten, sagte er. Die Neuen hätten es sehr gut gemacht. Spannend wurde es nach der Gelb-Roten Karte gegen Felix Golkowski. 19 Minuten lang spielte Spelle in Unterzahl, bis auch Egestorfs Hannes Milan vom Platz musste. Golkowski fehlt damit am Sonntag beim Aufsteiger SC Hemmingen-Westerfeld.
Enges Feld hinter der Spitze
Hinter Heeslingen folgen Eintracht Braunschweig II, der SV Wilhelmshaven und der BSV Rehden mit je 20 Punkten sowie VfV Borussia 06 Hildesheim mit 19. Wilhelmshaven, Rehden und Hildesheim haben wie Spelle erst neun Spiele bestritten. In der Fairnesstabelle ist der SCSV durch den Platzverweis nicht mehr allein vorn und teilt sich Rang eins nun mit Hildesheim.

