Auf der Autobahn 30 bei Westerkappeln hat die Polizei am Samstagabend einen Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Statt der erlaubten 100 km/h war die Person mit 205 km/h unterwegs. Nun drohen ein hohes Bußgeld, Punkte und ein Fahrverbot.
Messung in Fahrtrichtung Amsterdam
Der Verkehrsdienst der Autobahnpolizei Münster hat am Samstag, 10. Oktober, um 22:24 Uhr auf der A30 bei Westerkappeln einen massiven Geschwindigkeitsverstoß festgestellt. An der Messstelle in Fahrtrichtung Amsterdam gilt ein Tempolimit von 100 km/h. Die kontrollierte Person war jedoch mit 205 km/h unterwegs. Nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Messtoleranz ergibt sich eine Überschreitung von 98 km/h. Das Fahrzeug war mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Ostholstein zugelassen.
Empfindliche Strafe droht
Für eine derartige Geschwindigkeitsüberschreitung sieht der Bußgeldkatalog einen Regelsatz von 700 Euro vor. Hinzu kommen zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot von drei Monaten. Die Polizei weist darauf hin, dass das Bußgeld in diesem konkreten Fall aufgrund der besonders deutlichen Überschreitung womöglich verdoppelt wird. Die Autobahnpolizei Münster kontrolliert die A30 regelmäßig mit mobilen und stationären Messgeräten, um Raser zu stoppen und die Verkehrssicherheit auf der stark befahrenen Strecke zu erhöhen.
Kontrollen sollen Unfälle verhindern
Geschwindigkeitsüberschreitungen in diesem Ausmaß gelten laut Polizei als besonders gefährlich, da sie das Unfallrisiko erheblich erhöhen und im Ernstfall schwere Folgen haben können. Die Beamten betonen, dass auch künftig verstärkt kontrolliert werde, um derartige Verstöße frühzeitig zu erkennen und zu ahnden.

