Beim Drittligaspiel zwischen Preußen Münster und Fortuna Düsseldorf kam es am Samstag zu mehreren Gewaltvorfällen. Die Polizei Münster musste ein Aufeinandertreffen rivalisierender Fans verhindern, zudem wurde ein elfjähriger Junge durch Pyrotechnik verletzt. Nach dem Spiel ereignete sich zudem ein Raubdelikt mit mehreren Verletzten.
Polizei verhindert Zusammenstoß rivalisierender Fangruppen
Die Polizei Münster begleitete am Samstag das Drittligaspiel zwischen Preußen Münster und Fortuna Düsseldorf mit einem größeren Einsatz. Noch vor dem Anpfiff konnten Beamte ein Aufeinandertreffen der beiden rivalisierenden Fanszenen im Bereich der Hammer Straße Ecke Am Berg Fidel verhindern. Mehrere vermummte Personen waren dort aufeinander zugelaufen, zudem wurde ein Böller gezündet. Die beteiligten Personen müssen nun mit einem Straf- sowie einem Ordnungswidrigkeitenverfahren rechnen.
Elfjähriger durch Pyrotechnik verletzt
Während des Spielverlaufs kam es in beiden Fanlagern wiederholt zum Abbrennen von Pyrotechnik. Dabei erlitt ein elfjähriger Junge Verletzungen im Bereich der Augen. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Auch in diesem Zusammenhang leitete die Polizei Strafanzeigen ein.
Raubdelikt nach Spielende – mehrere Verletzte
Nach aktuellem Ermittlungsstand kam es nach Abpfiff im Bereich eines Fitnessstudios an der Hammer Straße zu einem weiteren Vorfall. Eine achtköpfige Gruppe von Münsteraner Fans soll vier Personen angegriffen und dabei unter anderem einen Schlagstock eingesetzt haben. Unter den vier Verletzten befand sich auch eine minderjährige Person. Die Polizei Münster ermittelt nun wegen Raub, gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch. Die Ermittlungen zu den Vorfällen rund um das Drittligaspiel dauern an.

