In Dülmen soll ein Gedenkort für Sternenkinder entstehen, also für Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Wie er aussehen könnte, wollen die Initiatorinnen mit Interessierten bei einem Workshop am Samstag, 7. November 2026, von 14 bis 16 Uhr im Familienbüro Ankerpunkt in der Overbergpassage besprechen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Geschwisterkinder können mitkommen.
Ein Baum, ein ruhiger Ort, sichtbare Namen
Vorausgegangen war im Sommer eine Online-Befragung, an der sich mehr als 120 Menschen beteiligt haben: betroffene Mütter und Väter ebenso wie Fachkräfte, Ehrenamtliche und Menschen ohne eigene Erfahrung mit dem Thema. Die meisten wünschen sich einen Baum, eine Baumgruppe, Stauden oder Beete, etwa in einem Park oder auf einer gut erreichbaren Grünfläche. Der Ort soll Ruhe und Rückzug ermöglichen, die Namen der Sternenkinder sollen dort sichtbar werden können. Auch Geschwisterkinder sollen in die Gestaltung einbezogen werden.
Wer hinter der Idee steht
Initiiert haben Befragung und Workshop Josefine Haustein vom Ankerpunkt der Stadt Dülmen, Alexa Strompen von der Beratungsstelle donum vitae und die Dülmenerin Isabell Wewers.
Unterstützung für trauernde Eltern im Kreis Coesfeld bietet auch ein Netzwerk der Frühen Hilfen, mehr dazu in unserem Bericht vom August.

