Die neue Skateanlage am Bahnweg in Coesfeld ist fertig und für alle freigegeben. Sie ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet und für Kinder ab acht Jahren, Jugendliche und Erwachsene gedacht. Wenn es dunkel wird, können die Skater die Flutlichtbeleuchtung selbst einschalten. Gerade im Herbst und Winter lässt sich die Anlage so deutlich länger nutzen.
600 Quadratmeter für Anfänger und Profis
Auf rund 600 Quadratmetern gibt es Rampen, Stufen und Mauern sowie Elemente wie Wave, Volcano und Rooftop. Die Anlage kostet voraussichtlich rund 490.000 Euro. 250.000 Euro davon kommen aus dem EU-Förderprogramm LEADER Baumberge, die Stadt trägt 240.000 Euro. Die alte Anlage stammte im Kern aus den 1990er-Jahren. Ihre Edelstahlgeräte waren nicht mehr sicher und wurden im Sommer sehr heiß.
Jugendliche hatten die Erneuerung im Projekt „Kleinstadtkartell“ als einen ihrer wichtigsten Wünsche genannt. Sie planten in mehreren Treffen mit dem Münsteraner Planungsbüro DSGN Concepts und dem Jugendhaus Stellwerk mit. Im Frühjahr 2027 soll es ein erstes großes Skate-Event geben.

Miniramp aus Spenden finanziert
Ursprünglich nicht eingeplant war die Miniramp, die sich viele Jugendliche gewünscht hatten. Sie ist knapp einen Meter hoch und etwa sechs Meter breit und lässt sich unabhängig vom übrigen Skatepark nutzen, mit Skateboard, Inlinern, Scooter oder BMX. Bezahlt wurde sie zum größten Teil von Stiftungen: Die Sparkassenstiftung für den Kreis Coesfeld und die Bürgerstiftung Coesfeld gaben je 5.000 Euro, die Bücking’sche Jugendstiftung 6.000 Euro. Dazu kamen Spenden über eine Online-Plattform und Einnahmen aus Skate-Events. Die Stadt steuerte 10.000 Euro bei.

