VDA legt 10-Punkte-Plan für klimaneutrale Mobilität vor

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Berlin – Angesichts des anstehenden Strategiedialogs zur Zukunft der europäischen Automobilindustrie hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) am 6. Juni 2025 einen umfassenden 10-Punkte-Plan für eine klimaneutrale Mobilität vorgestellt. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß im Verkehrssektor zu senken und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Deutschland und Europa zu sichern.

Forderung nach Flexibilität und Technologieoffenheit

Der Plan reagiert auf aktuelle Herausforderungen wie eine schwächelnde Nachfrage nach E-Autos, geopolitische Spannungen und unzureichende Rahmenbedingungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. VDA-Präsidentin Hildegard Müller fordert von der EU und der Bundesregierung unter anderem eine frühzeitige Überprüfung der CO₂-Flottenregulierungen, technologische Offenheit – etwa durch stärkere Berücksichtigung von Plug-in-Hybriden (PHEVs) – sowie klare Anreize für Investitionen in Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur.

Kernelemente des 10-Punkte-Plans

Zu den zentralen Maßnahmen zählen:

  • Anpassung der CO₂-Zielvorgaben und Phase-In-Regelungen für 2030 und 2035.
  • Stärkere Rolle von PHEVs und erneuerbaren Kraftstoffen wie H₂ und E-Fuels.
  • Senkung von Steuern und Stromkosten zur Förderung der Elektromobilität.
  • Verlässliche Ladeinfrastruktur und Rohstoffversorgung für LDV- und HDV-Segmente.
  • Positivkommunikation zur Stärkung des Vertrauens in emissionsfreie Fahrzeuge.

Zukunft der Branche im Fokus

„Die Transformation zur Elektromobilität kann nur gelingen, wenn Politik und Industrie gemeinsam agieren“, betont Müller. Die EU müsse flexibel auf neue Realitäten reagieren und Regulierung mit praktikablen Lösungen verbinden, um sowohl Umweltziele als auch wirtschaftliche Stärke zu sichern.

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