Bundeskabinett beschließt Zuschuss zu Übertragungsnetzentgelten für 2026

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Das Bundeskabinett hat am 3. September 2025 einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten für das Jahr 2026 in Höhe von 6,5 Milliarden Euro beschlossen. Zugleich wurde die Fortsetzung der Senkung der Stromsteuer für die Wirtschaft verabschiedet. Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, erklärt zum Beschluss:

„Der geplante Bundeszuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten ist ein wichtiger Schritt hin zu einer Entlastung der Stromkundinnen und -kunden. Positiv ist auch der Beschluss, die Kundinnen und Kunden auch in den kommenden Jahren durch Zuschüsse bei den Netzentgelten und der Offshore-Netzumlage zu entlasten.“

Andreae weist darauf hin, dass die Entlastung regional unterschiedlich ausfällt. „Es lässt sich nicht pauschal sagen, wie hoch die Entlastung jedes Kunden sein wird. Sie hängt davon ab, wie viel Strom im jeweiligen Verteilnetz aus dem Übertragungsnetz entnommen wird und von der Kundenstruktur in der Region.“

Für eine gleichmäßigere Entlastung der Haushaltskunden schlägt sie eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß vor.

Damit die Entlastung ab Januar 2026 wirksam wird, müsse der Bundestag die notwendigen gesetzlichen Beschlüsse bis zum 10. Oktober fassen. Andreae sagt: „Dafür braucht es eine parlamentarische Fristverkürzung. Nur dann können die Netzbetreiber den Zuschuss rechtzeitig bei der Ermittlung der Netzentgelte berücksichtigen, die sich auf die Endkundenpreise auswirken.“

Siehe auch: Wirtschaft in der Region.

Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

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