Grafschaft Bentheim. Am Tag des offenen Denkmals öffnen zahlreiche Denkmale und Wahrzeichen in der Grafschaft Bentheim ihre Türen unter dem Motto „WERT-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz setzt dabei den Fokus auf den materiellen und ideellen Wert von Denkmalen.
In Nordhorn-Frenswegen führt der Denkmalpfleger der Stadt Nordhorn um 15 und 17 Uhr durch ein 330 Jahre altes Wohn- und Wirtschaftsgebäude am Fuchsweg 21-22 und erläutert aktuelle Sanierungsmaßnahmen an dem Zweiständerhallenhaus von 1695.
Auf der Burg Bentheim beginnt um 18 Uhr eine Führung zum Thema „Herausforderungen beim Erhalt der Burg Bentheim“. Mitarbeitende der Fürst zu Bentheimschen Domänenkammer und der Besichtigungen Burg Bentheim GmbH berichten praxisnah aus ihrer Arbeit mit dem Wahrzeichen der Grafschaft Bentheim.
Weitere Denkmale der Grafschaft laden ebenfalls zum Besuchen und Erkunden ein, darunter die Reformierte Kirche und das Wohn-/Geschäftshaus Huhn/de Boer in Bad Bentheim, die Ostmühle und das Otto Pankok Museum in Bad Bentheim-Gildehaus, das Haus Ringerbrüggen in Emlichheim, die Windmühle in Georgsdorf, der Heimathof in Itterbeck, die Burgruine und Wassermühle in Lage, die Gebäude Altes Rathaus, Günter Frank Haus und Haus des Kunstvereins in Neuenhaus, die Lagerbaracke in Ringe-Neugnadenfeld, das Ackerbürgerhaus Pfeifendrechsler in Schüttorf, der Bronzezeithof und Windmühle in Uelsen sowie das Stiftsmuseum und die Schulten Mühle in Wietmarschen.
Das Veranstaltungsprogramm bietet Führungen und Ausstellungen mit ehrenamtlichen und fachkundigen Personen, die Einblicke in Geschichte, Sanierung und Nutzung der Denkmale geben. Die Angebote dauern meist zwischen 11 und 18 Uhr, teils auch länger.
Quelle: Pressestelle Landkreis Grafschaft Bentheim

