HAMBURG. Das gesellschaftspolitische TV-Format „KLAR“, eine Koproduktion von NDR und BR, geht nach erfolgreicher Pilotphase in die nächste Runde. Für das Jahr 2026 sind weitere Ausgaben geplant – jeweils abwechselnd produziert von Norddeutschem und Bayerischem Rundfunk. Im Zentrum der Sendung stehen kontroverse Streitfragen, die die Gesellschaft aktuell bewegen.
„Wir wollen die Vielfalt der Perspektiven in unseren Programmen abbilden – und ‘KLAR’ kann dafür einen wichtigen Beitrag leisten“, betont NDR-Programmdirektor Frank Beckmann. Die Auswertung der bisherigen drei Sendungen und die Rückmeldungen aus dem Publikum hätten gezeigt, dass das Format ein relevantes Bedürfnis treffe.
Auch Thomas Hinrichs, Programmdirektor des BR, zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns über die ermutigenden Werte der Medienforschung zu Inhalten und Präsentation unseres neuen Formats. Lob und Kritik nehmen wir ernst und entwickeln weiter, wo wir noch besser werden können.“
Eine repräsentative Studie im Auftrag des NDR zeigt, dass 63 Prozent der Befragten dem Format die Schulnote 1 oder 2 geben – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Bildungsstand. Besonders geschätzt werden Meinungsvielfalt, klare Haltung und Glaubwürdigkeit.
Für 2026 bleiben die Moderationsaufgaben beim BR bei Journalistin Julia Ruhs. Wer das Format künftig beim NDR präsentiert, steht noch nicht fest. Die Rückmeldungen aus der Zuschauerforschung sollen gezielt in die Weiterentwicklung des Formats einfließen.
Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk

