Norderney. Das Caritas-Gesundheitszentrum für Familien auf Norderney ist mit einem Sonderpreis beim Umweltpreis des Bistums Osnabrück ausgezeichnet worden. Prämiert wurde das vorbildliche Umweltmanagement der vier Häuser, das bereits seit 2022 schrittweise etabliert wurde und messbare Erfolge zeigt – etwa eine Halbierung des Abfallaufkommens und neue Bildungsangebote für Kinder.
Nachhaltigkeit als gelebter Alltag
„Allem voran soll es darum gehen, die Menschen auf dem Weg mitzunehmen und nachhaltige Veränderungen zu schaffen“, betont Marlen Hammerlage, Umweltmanagementbeauftragte der Caritas Norderney. In Workshops mit allen Mitarbeitenden werden neue Maßnahmen entwickelt, etwa zur Mülltrennung oder zur Reduktion von Einmalplastik.
So verzichtet das Gesundheitszentrum inzwischen auf Wegwerfartikel wie Zahnputzbecher, setzt auf 100 Prozent Ökostrom der Stadtwerke Norderney und wählt seine Lieferanten nach Umweltkriterien aus. Das Ziel: Nachhaltigkeit sichtbar und spürbar im Alltag verankern.
Kinder lernen Klimaschutz spielerisch
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Bildungsangeboten für Kinder. In Zusammenarbeit mit den Wattwelten Norderney werden Themen wie Küstenschutz und Nachhaltigkeit altersgerecht vermittelt. Auch der Spielplatz der Fachklinik Thomas Morus wird aktuell neu gestaltet – mit Spielgeräten aus Recyclingmaterialien und Elementen zur Klimabildung.
Würdigung für ökologische Umkehr
Der Umweltpreis des Bistums Osnabrück steht unter dem Leitgedanken der Enzyklika Laudato si’ von Papst Franziskus. Die Jury würdigte mit dem Sonderpreis das konsequente Engagement der Caritas auf Norderney für eine „ökologische Umkehr“. Boubacar Sokona, Referent für Umweltmanagement im Caritasverband für die Diözese Osnabrück, nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen.
Quelle: Bistum Osnabrück / Caritasverband Osnabrück
