Der SC Spelle-Venhaus muss sich zum Saisonende von seinem Mittelstürmer Jip Kemna trennen. Der 28-Jährige hat aus persönlichen Gründen entschieden, den Verein zu verlassen. Sportlicher Leiter Markus Schütte zeigt sich enttäuscht, unterstützt jedoch die Entscheidung des Spielers.
Jip Kemna: Ein Abschied mit Wehmut
Der niederländische Fußballer Jip Kemna wird den SC Spelle-Venhaus am Ende der laufenden Saison verlassen. Der 28-Jährige erklärt, dass seine Entscheidung aus persönlichen Gründen getroffen wurde, obwohl er erst im Januar 2026 nach einer kurzen Zeit beim HHC Hardenberg zurückgekehrt war. Kemna sagte, seine Rückkehr nach Spelle habe sich wie eine Heimkehr angefühlt, aber er spürt, dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen.
Die Herausforderungen des Fußballs
Nach einer starken Regionalliga-Saison 2023/24, in der er mit acht Toren der gefährlichste Torschütze des SCSV war, hat Kemna in den letzten Monaten seine Motivation für den Fußball hinterfragt. Er äußerte, dass der hohe Aufwand und die Strapazen, die mit dem Amateurfußball verbunden sind – insbesondere die langen An- und Abfahrten sowie die vielen Trainingseinheiten – ihn stark fordern. Besonders als Vater eines eineinhalbjährigen Sohnes fällt es ihm schwer, diese Belastungen zu tragen. „Der Fußball kostet viel Zeit und Energie“, so Kemna, der diese Gedanken auch mit dem sportlichen Leiter Markus Schütte und Trainer Henry Hupe geteilt hat.
Perspektiven nach dem SC Spelle-Venhaus
Der gebürtige Oldenzaaler plant, nach seiner Zeit beim SC Spelle-Venhaus nicht ins höherklassige Amateurfußball zurückzukehren. Kemna denkt darüber nach, in die Kreisklasse zu wechseln, um mit Freunden zu spielen und das Fußballspielen wieder in einem entspannteren Umfeld zu genießen. Seine endgültige Entscheidung steht noch aus, aber er ist offen dafür, seinen Weg neu zu gestalten. „Wenn ich merke, dass mir das nicht gefällt, kann ich immer noch anders orientieren“, sagt Kemna. Der SC Spelle-Venhaus wird seinen angestammten Spieler in der verbleibenden Rückrunde weiterhin unterstützen, während alle Beteiligten den Abschied mit einem weinenden und einem lachenden Auge betrachten.
