Hannover. Wie können Forschungsergebnisse in politische Entscheidungen einfließen und welchen Einfluss hat Wissenschaft auf den Alltag der Menschen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch in diesem Jahr das Format „Leibniz im Landtag“. Am 8. und 9. Oktober 2025 lädt Landtagspräsidentin Hanna Naber erneut Forschende und Abgeordnete in den Niedersächsischen Landtag ein.
Seit 2017 bietet die Veranstaltungsreihe den Mitgliedern des Landtages die Möglichkeit, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Leibniz-Instituten ins Gespräch zu kommen. Dabei geht es um aktuelle gesellschaftliche Fragen – von den Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz über Medienbildung im Zeitalter von Fake-News bis hin zu neuen Ansätzen in der Hirnforschung oder Alternativen zu Tierversuchen.
Beteiligt sind in diesem Jahr das Georg-Eckert-Institut für Bildungsmedien (GEI), die Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL), das Deutsche Primatenzentrum (DPZ), die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) sowie das Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften (TIB).
„Gute Politik braucht gute Forschung als Grundlage für fundierte Entscheidungen“, betont Landtagspräsidentin Hanna Naber. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Politik ermögliche es, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in politische Prozesse einfließen zu lassen. Gleichzeitig könnten gesellschaftliche Herausforderungen neue Forschungsimpulse geben.
Mit diesem Austausch will das Format Leibniz im Landtag nicht nur Brücken bauen, sondern auch das gegenseitige Verständnis zwischen Politik und Wissenschaft fördern.
Quelle: Niedersächsischer Landtag. Foto: Landtag Niedersachsen

