Hühner in einem Geflügelbetrieb, die sich in einer Reihe um Futter- und Wassersysteme gruppieren.

Vogelgrippe: Bauernverband warnt vor Herausforderungen für Geflügelbetriebe

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Berlin. Angesichts der aktuell steigenden Fälle von Geflügelpest ruft der Deutsche Bauernverband (DBV) alle geflügelhaltenden Betriebe zur erhöhten Wachsamkeit auf. Präsident Joachim Rukwied spricht von einer „großen Herausforderung“ für die Branche, betont aber zugleich, dass für Verbraucherinnen und Verbraucher kein Grund zur Sorge besteht.

„Die Versorgung mit Geflügelfleisch und Eiern ist weiterhin gesichert“, so Rukwied. Man beobachte die Lage intensiv und stehe im engen Austausch mit Wissenschaft, Behörden und Ministerien. Der Fokus liege nun auf der Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen in den Betrieben – diese seien entscheidend für den Seuchenschutz und auch Voraussetzung für mögliche Entschädigungen durch die Tierseuchenkasse.

Wachsamkeit und Prävention im Fokus

Die Ausbreitung der Vogelgrippe, insbesondere des hochansteckenden H5N1-Virus, betrifft aktuell zahlreiche Regionen in Deutschland. Besonders in Gebieten mit hoher Geflügeldichte, wie dem Emsland oder dem benachbarten Landkreis Cloppenburg, wurden bereits Stallpflichten angeordnet.

Der DBV appelliert an alle Halterinnen und Halter, sich strikt an die Vorschriften zur Seuchenprävention zu halten. Nur so ließen sich größere wirtschaftliche Schäden und Tierverluste vermeiden.

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.bauernverband.de.

Quelle: Deutscher Bauernverband (DBV).

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