Batteriemodul mit hexagonalem Design, verwendet in Elektrofahrzeugen zur direkten Kühlung.

Castrol und LION Smart entwickeln neue Technologie für direkte Batteriekühlung

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Hamburg. Eine neue Partnerschaft zwischen Castrol und dem Batterieentwickler LION Smart will die Zukunft von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) mit einem innovativen Kühlkonzept vorantreiben. Gemeinsam arbeiten die beiden Unternehmen an einem fortschrittlichen Batteriesystem mit direkter Batteriekühlung – ein Ansatz, der Leistung, Sicherheit und Lebensdauer von E-Fahrzeugbatterien deutlich verbessern soll.

Im Zentrum der Kooperation steht die Integration von LION Smarts Leichtbau-Batteriemodul mit Castrol ON EV-Fluide – dielektrischen Flüssigkeiten, die gezielt zur Wärmeabfuhr entwickelt wurden. Durch das direkte Eintauchen der Batteriezellen in diese Flüssigkeit soll die Wärme effizienter abgeführt, Lade- und Entladevorgänge beschleunigt und die Gefahr von Überhitzung oder Zellversagen minimiert werden.

Direkte Batteriekühlung soll Effizienz von E-Fahrzeugen erhöhen

Die neue Zellarchitektur setzt auf ein modulares Design mit hoher Kühlkontaktfläche und Einzelzellensicherung. So soll eine gleichmäßige Temperaturverteilung sichergestellt und die thermische Sicherheit bei Kurzschlüssen erhöht werden. Die Technologie eignet sich laut Unternehmen sowohl für Pkw und Lkw als auch für stationäre Energiespeichersysteme (BESS).

Die nächste Stufe der Batteriekühlung: schnellere Ladevorgänge, längere Lebensdauer.

Präsentiert wurde das System zuletzt auf der Battery Show Europe. Dort betonten Vertreter beider Partner das Potenzial der Technologie, insbesondere für PHEV-Anwendungen. „Durch die Partnerschaft mit LION Smart können wir das volle Potenzial der Castrol ON EV-Fluide demonstrieren“, so Matthias Donner, VP bei Castrol. Michael Geppert von LION Smart ergänzt: „Unsere Batteriearchitektur ist auf maximale elektrische Leistungsfähigkeit ausgelegt – Castrol ist der perfekte Partner, um diese Vision umzusetzen.“

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