Porträt einer Frau mit dunklen, lockigen Haaren und Brille, die in die Kamera lächelt.

Frieden im Wandel: Internationale Podiumsdiskussion im Erbdrostenhof Münster

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Münster. Unter dem Titel „Friedenflechten & Politik und Gesellschaft – 30 Jahre Erfahrungen aus Südosteuropa“ findet am Freitag, 21. November 2025, ab 18 Uhr eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion im Erbdrostenhof statt. Veranstalter sind die Bundeszentrale für politische Bildung und die Stadt Münster im Rahmen der Reihe „Dialoge zum Frieden“.

Im Zentrum steht die Frage, welche Faktoren Frieden tragen – und welche ihn gefährden. Anhand der Erfahrungen aus Südosteuropa seit den Jugoslawienkriegen von 1995 sollen Lehren für das heutige Europa gezogen werden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird empfohlen unter stadt-muenster.de/frieden/dialoge.

Südosteuropa, Ukraine, Populismus – Frieden im Spiegel der Gegenwart

Auf dem Podium diskutieren:

  • Prof. Dubravka Stojanović, Historikerin an der Universität Belgrad
  • Robert Menasse, österreichischer Schriftsteller und Essayist
  • Dušan Reljić, Analyst für Südosteuropa und ehemalige SWP-Leitung in Brüssel

Den Auftakt bildet ein Videoimpuls der ukrainischen Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Pianistin Senka Branković mit Werken von Schubert und Akimenko. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Klaus Schubert von der Universität Münster.

Frieden verstehen – Perspektiven aus Wissenschaft, Politik und Kunst

Die Veranstaltung ist Teil der städtischen Friedensreihe sowie der bundesweiten Initiative „Friedenflechten“ der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie will Impulse für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den politischen Herausforderungen unserer Zeit geben – von der EU-Erweiterung über demokratische Stabilität bis hin zur Rolle populistischer Mythen.

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe finden sich unter stadt-muenster.de/frieden.

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