Athlet in Sportkleidung sprintet auf einer Laufbahn, umgeben von Rauch und Schatten.

Deaflympics Tokio 2025: 53 Sporthilfe-geförderte Athletinnen und Athleten ver…

Frankfurt am Main. Vom 15. bis 26. November finden die Deaflympics 2025 in Tokio statt – und 53 der teilnehmenden deutschen Athletinnen und Athleten wurden aktuell oder früher durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe gefördert. Das entspricht 79 Prozent des deutschen Teams. Damit steht die internationale Veranstaltung nicht nur sportlich, sondern auch förderpolitisch im Fokus.

Die Deaflympics sind die älteste internationale Multisportveranstaltung für gehörlose Sportlerinnen und Sportler. Seit ihrer Premiere 1924 bieten sie eine Plattform für sportliche Spitzenleistungen. Das diesjährige Gastgeberland Japan richtet die Spiele unter Leitung des Internationalen Komitees für Gehörlose (ICSD) aus.

Deaflympics Tokio 2025 im Zeichen gezielter Förderung

Die Sporthilfe hat ihr Engagement im Bereich Gehörlosensport deutlich verstärkt. Mit einem neuen Förderkonzept und der Einrichtung eines Perspektivkaders wurden Strukturen geschaffen, um gezielt Talente zu begleiten. Aktuell erhalten 23 Athletinnen und Athleten aus dem Deaflympics-Team finanzielle Unterstützung, 13 im Top-Team, 10 im Talent-Team. Insgesamt flossen bislang rund 1,2 Millionen Euro an Fördermitteln in diesen Bereich.

Die Athletinnen und Athleten treten in acht Disziplinen an: Tennis, Bowling, Golf, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Sportschießen und Tischtennis. Unter ihnen ist auch Heike Albrecht-Schröder, die seit 15 Jahren von der Sporthilfe gefördert wird und auf vier Gold- sowie zwei Silbermedaillen bei Deaflympics zurückblickt.

Karin Orgeldinger, im Vorstand der Sporthilfe für die Athletenförderung zuständig, betont: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Sporthilfe-geförderte Athletinnen und Athleten in Tokio an den Start gehen und Deutschland vertreten. Die Sporthilfe begleitet sie auf ihrem Weg – nicht nur finanziell, sondern auch mit persönlicher und ideeller Unterstützung.“

Internationale Bühne für den Gehörlosensport

Neben erfahrenen Teilnehmenden feiern auch neue Talente wie Radsportler Max Jehle ihr Debüt bei den Deaflympics. Tennisspielerin Albrecht-Schröder hebt hervor: „Die Deaflympics sind die Olympischen Spiele für Menschen mit Hörschäden. Es ist für uns das absolut Größte.“ Sie lobt die Rolle der Sporthilfe bei der Förderung und Sichtbarkeit des Gehörlosensports.

Über aktuelle Entwicklungen informiert die Stiftung Deutsche Sporthilfe auf ihrer Website, wo auch Porträts einzelner Sportlerinnen und Sportler sowie Informationen zu den Förderprogrammen verfügbar sind.

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