Karlsruhe. Ein neues Detektionsteam sorgt bei der Karlsruher Sicherheitsfirma hensec für Aufsehen: Die „Schwarzwald Dogs“ sind spezialisierte Spürhunde, die versteckte Überwachungstechnik aufspüren – vom Mini-Mikrofon bis zum GPS-Tracker.
Die Hunde kommen im Rahmen sogenannter TSCM-Aufträge zum Einsatz, was für „Technical Surveillance Counter Measures“ steht. Ziel dieser Maßnahmen ist es, Wirtschaftsspionage zu verhindern – etwa bei Meetings, in Hotelzimmern oder in Konferenzräumen. Dabei erschnüffeln die speziell trainierten Vierbeiner elektronische Geräte wie USB-Sticks, SIM-Karten oder Mobiltelefone, aber auch analoge Abhörtechnik.
Schwarze Nasen gegen Spionage und Schädlinge
Kurios: Neben Abhörtechnik wittern die Hunde sogar Bettwanzen. Ihre feine Spürnase erkennt einen Befall oft noch vor sichtbaren Anzeichen. Möglich wird das durch gezielte Ausbildung und die Erfahrung erfahrener Hundeführer. Die Hunde erhalten nach bestandener Prüfung ein Siegel von Graham Attwood, einem renommierten Experten für Datenträgerspürhunde.
„Die Wirtschaftsspione setzen immer ausgeklügeltere Technik ein. Wir begegnen dieser Entwicklung mit modernster Ausrüstung und nun auch mit der besonderen Spürnase unserer Hunde“, sagt Kevin Heneka, Geschäftsführer von hensec.
Hochspezialisierte Technik und tierische Helfer
Im Alltag setzt hensec neben den tierischen Helfern vor allem auf technische Mittel wie Funkfrequenzdetektoren, Lasersonden und GPS-Scanner. Sie entdecken Überwachungsgeräte – auch wenn diese gerade keine Signale aussenden. Die mobile Ausrüstung kann bei Bedarf von Unternehmen ausgeliehen werden.
Mit den Schwarzwald Dogs erweitert hensec sein umfassendes Portfolio an Sicherheitslösungen für Industrie, Wirtschaft und Behörden. Das Unternehmen kombiniert dabei physische Sicherheit mit Cybersecurity – immer mit Blick auf aktuelle Bedrohungslagen.

