Warendorf. Beim 31. Internationalen Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen setzte sich erstmals Neuseeland gegen die internationale Konkurrenz durch. In der Sportschule der Bundeswehr lieferte sich das Team ein spannendes Duell mit Australien und Deutschland – und holte am Ende verdient den Pokalsieg.
Weltmeister Australien und Vizeweltmeister Neuseeland bestimmten von Beginn an das Tempo. Nach zwei intensiven Wettkampftagen sicherten sich die „Kiwis“ mit konstant starken Leistungen erstmals den Gesamtsieg. Australien belegte Platz zwei, Deutschland komplettierte das Podium.
Deutsche Athleten überzeugen mit Kampfgeist
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Leo Ilias Baumann vom DLRG-Landesverband Saar. Der Nachwuchsathlet stellte gleich zwei neue Altersklassenrekorde auf: Über 100 Meter kombinierte Rettungsübung in 1:01,71 Minuten sowie über 200 Meter Super Lifesaver in 2:08,57 Minuten. Sportdirektor Kai Schirmer lobte das Team: „Trotz eines intensiven Jahres haben wir gezeigt, dass wir im internationalen Vergleich mithalten können.“
Weitere Medaillen sicherten sich die deutschen Teams in mehreren Staffelwettbewerben. So holte die Mixed-Staffel Bronze in einem knappen Rennen gegen Spanien. Auch in der Männer-Gurtretterstaffel und der 4×50-Meter-Rettungsstaffel gelang den deutschen Athleten jeweils der dritte Platz.
Landesverband Sachsen-Anhalt dominiert national
In der Wertung der DLRG-Landesverbände setzte sich erneut Sachsen-Anhalt mit über 35.000 Punkten durch. Niedersachsen folgte auf Rang zwei, Brandenburg sicherte sich Bronze.
Insgesamt nahmen rund 260 Athletinnen und Athleten aus elf Nationen teil. Seit 1986 ist der von der DLRG organisierte Wettbewerb ein fester Bestandteil im internationalen Rettungssport-Kalender. Er dient auch dazu, Nachwuchstalente zu fördern und Normen für den Bundeskader zu erfüllen.
Mehr Informationen und Ergebnisse unter dlrg.de/dp.

