Laptop mit einer Webseite über Verbraucherschutz und Finanzen, die eine Person und Symbole für Datenschutz zeigt.

Deutscher Volkshochschul-Verband veröffentlicht niedrigschwelliges Bildungsangebot

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Bonn. Der Online-Kurs Verbraucherbildung startet eine neue Initiative, um Verbraucherinnen und Verbraucher in der digitalen Welt vor betrügerischen Angeboten und versteckten Gebühren zu schützen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg haben einen Kurs entwickelt, der wichtige Aspekte der Verbraucher- und finanziellen Bildung in leicht verständlicher Sprache behandelt.

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In einer Welt, in der Online-Shopping Alltag ist, wird das sichere Einkaufen im Internet zunehmend komplexer. Häufig stehen Verbraucherinnen und Verbraucher vor Herausforderungen wie manipulativer Werbung und unübersichtlichen Kostenmodellen. Besonders Menschen mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen oder sprachlichen Barrieren sind gefährdet. Der neue Online-Kurs Verbraucherbildung soll hier Abhilfe schaffen.

Der Online-Kurs umfasst 25 Lerneinheiten, die sowohl privat als auch im Bildungssektor genutzt werden können. Interaktive Übungen und Erklärvideos sollen dabei helfen, ein besseres Verständnis über Online-Geschäfte zu entwickeln. Themen wie sichere Zahlungsmethoden, Vertragsabschlüsse sowie Verbraucherschutzrechte werden ebenso behandelt wie Tricks und Fallen, die beim Online-Kaufen häufig vorkommen. Die Lerneinheiten können in einem Tempo absolviert werden, das den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden entspricht.

Zugänglich für alle

„Die Volkshochschulen setzen sich dafür ein, dass alle Menschen – unabhängig von Bildung, Sprache oder Lebenssituation – souverän und selbstständig an der digitalen Gesellschaft teilhaben können“, sagte Julia von Westerholt, Direktorin des Deutschen Volkshochschul-Verbands. Die Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ermöglicht es, praktisches Wissen und Erfahrungen miteinander zu verbinden, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Cornelia Tausch, Vorständin der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, fügte hinzu: „Uns ist es daher ein Anliegen, möglichst breite Bevölkerungsteile aufzuklären.“ Durch die Nutzung des vhs-Lernportals, einer etablierten Lernplattform mit über 3 Millionen registrierten Nutzerinnen und Nutzern, kann der Kurs effektiv verbreitet werden. Eine Begleit-App, die im Januar 2024 erscheint, wird die Zugänglichkeit weiter erhöhen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Das Bildungsangebot wird durch Bundes- und Landesmittel gefördert. Die Initiative ist Teil der nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung und wird vom Bundesbildungsministerium unterstützt. Für die Erstellung der Lerneinheiten wurde zudem das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in Anspruch genommen.

Der Online-Kurs Verbraucherbildung ist kostenlos und steht auf der Plattform vhs-lernportal.de zur Verfügung. Das Angebot bietet nicht nur eine sinnvolle Ergänzung zu vorhandenen Bildungsressourcen, sondern fördert auch eine informierte und selbstbewusste Teilnahme am digitalen Wirtschaftsleben.

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