Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz des AOK-Bundesverbandes und des DKFZ

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Berlin. Deutschland gibt für Gesundheit mehr Geld aus als jedes andere Land in der EU. Trotz dieser hohen Ausgaben ist die Lebenserwartung im internationalen Vergleich jedoch unterdurchschnittlich. Ein zukunftsweisendes Instrument zur Förderung gesunder Lebensweisen und zur Bekämpfung chronischer Erkrankungen ist der neue Public Health Index Deutschland, der nun vorgestellt wird.

Gesundheit in Deutschland im Fokus

Laut einer aktuellen Analyse sind Rauchen, Alkoholkonsum, unausgewogene Ernährung und mangelnde Bewegung zentrale Risikofaktoren für die Entwicklung nichtübertragbarer Krankheiten wie Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs, Adipositas und Diabetes. Die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten sind beträchtlich, weshalb wirksame Präventionsmaßnahmen dringend erforderlich sind. Der Public Health Index (PHI), ein gemeinsames Projekt des AOK-Bundesverbandes und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), bietet nun einen umfassenden Überblick über den Status quo in Deutschland im Vergleich zu 17 weiteren europäischen Ländern.

Der Index bewertet die Umsetzung wissenschaftlicher Empfehlungen aus den Bereichen Tabak-, Alkohol-, Ernährungs- und Bewegungsförderung. Ziel ist es, die Schaffung gesunder Verhaltensweisen zu unterstützen und chronischen Erkrankungen entgegenzuwirken. An der Pressekonferenz am 4. Dezember 2025 in Berlin wird der PHI vorgestellt, bei der auch prominente Vertreter der Gesundheits- und Präventionspolitik zu Wort kommen.

„Wir müssen die Verantwortung für unsere Gesundheit ernstnehmen“, sagte Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes. „Der Public Health Index Deutschland hilft uns, Schwächen in der Präventionspolitik zu identifizieren.“

Expertenrunde und wichtige Akteure

Zu den Gesprächspartnern der Pressekonferenz zählen unter anderem Dr. Carola Reimann, Oliver Huizinga, Abteilungsleiter Prävention im AOK-Bundesverband, Prof. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ sowie Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer. Diese Expertinnen und Experten werden nicht nur die Ergebnisse des PHI präsentieren, sondern auch die Herausforderungen und notwendigen zukünftigen Schritte zur Verbesserung der Gesundheitsprävention in Deutschland thematisieren.

Die Pressekonferenz wird hybrid veranstaltet, sodass Interessierte sowohl vor Ort im AOK-Bundesverband als auch im Livestream teilnehmen können. Die Anmeldung ist im Voraus nötig und kann über die AOK-Website erfolgen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Auswirkungen auf die Bevölkerung

Die Ergebnisse des Public Health Index Deutschland werden weitreichende Konsequenzen für die Gesundheitspolitik des Landes haben. Ein besseres Verständnis der bestehenden Probleme könnte dazu führen, dass gezielte Programme zur Förderung gesunder Verhaltensweisen erstellt werden. Beispielsweise könnten bestehende Initiativen zur Reduzierung des Tabak- und Alkoholkonsums verstärkt oder neue Sportprogramme für die Bevölkerung aufgelegt werden.

Die kommenden Monate bieten die Gelegenheit zur Diskussion und zur Umsetzung von Maßnahmen, die auch direkt das Leben der Bürgerinnen und Bürger betreffen werden. Vor diesem Hintergrund wird der Public Health Index Deutschland eine zentrale Rolle in der zukünftigen Gesundheitsversorgung einnehmen und zur Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität in Deutschland beitragen.

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