DGB fordert mehr sozialen Wohnraum und strengere Bodenpolitik

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Berlin. Im Vorfeld des Wohnungsgipfels des Bundesbauministeriums am 26. November 2025 hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) deutliche Forderungen nach mehr bezahlbarem Wohnraum und wirksamen politischen Maßnahmen erhoben. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell betonte, dass nicht nur mehr gebaut, sondern gezielt in sozialen Wohnraum investiert werden müsse.

„Entscheidend ist, was und für wen gebaut wird“, sagte Körzell in Berlin. Er forderte eine stärkere Rolle öffentlicher und gemeinnütziger Wohnungsunternehmen sowie eine konsequente Umsetzung der Fördermittel durch die Länder.

Kritik an hoher Mietbelastung

Aktuelle Zahlen zeigen laut DGB: Trotz steigender Investitionen nimmt die Zahl der Sozialwohnungen weiter ab. Gleichzeitig sind viele Menschen durch hohe Wohnkosten überlastet. So müssen Mindestlohnbeschäftigte und Auszubildende im Schnitt 42 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für die Miete aufbringen.

Soziale Bodenpolitik gefordert

Ein zentraler Hebel sei die Bodenpolitik, so Körzell. Die geplante Novelle des Baugesetzbuches müsse dazu beitragen, Bodenpreise zu dämpfen – etwa durch stärkere Vorkaufsrechte für Kommunen, strategische Bodenbevorratung und die Vergabe öffentlicher Grundstücke nach Konzept oder im Erbbaurecht.

„Wenn wir den Trend steigender Wohnkosten brechen wollen, brauchen wir eine soziale Boden- und Wohnungspolitik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert – nicht am Höchstgebot renditeorientierter Investoren“, so Körzell weiter.

Weitere Informationen zur wohnungspolitischen Position des DGB finden sich auf der Website des DGB.

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