Krankenpfleger in blauer Uniform, der einen Krankenhausflur entlanggeht.

dhpg-Partner Jakob Joeres zum vorläufigen Sachwalter in der Eigenverwaltung des St. Joseph-Krankenhauses bestellt

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Bonn/Prüm. Die St. Joseph-Krankenhaus gGmbH in Prüm hat entschieden, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung einzuleiten. Ein entsprechender Antrag wurde beim Amtsgericht in Bitburg eingereicht. Die Gehälter der Angestellten sind durch das Insolvenzausfallgeld gesichert, der Betrieb des Krankenhauses bleibt jedoch uneingeschränkt aufrecht.

Neues Insolvenzverfahren gestartet

Die Gesellschaft wird während des Verfahrens von der Kölner Kanzlei Niering Stock Tömp und Partner begleitet. Dr. Christoph Niering, André Dobiey und Kristina Wessing fungieren als Generalbevollmächtigte. Das Amtsgericht hat bereits Jakob Joeres, Partner der dhpg, zum vorläufigen Sachwalter bestellt.

Mit 150 Planbetten und 453 Mitarbeitern gehört das St. Joseph-Krankenhaus zu einer der wichtigen Einrichtungen für die Gesundheitsversorgung in der Region. Der Schritt zur Eigenverwaltung stellt eine Reaktion auf die krisenhaften Entwicklungen im Gesundheitswesen dar, die durch steigende Personal-, Energie- und Sachkosten verstärkt werden.

„Die Krankenhausleitung hat im Rahmen des Eigenverwaltungsverfahrens die Möglichkeit, die Organisation in wirtschaftlich schwierigen Zeiten neu aufzustellen“, sagte ein Sprecher der Kanzlei Niering Stock Tömp.

Diese Neuaufstellung wird unter Aufsicht des Gerichts sowie mit Unterstützung durch externe Berater erfolgen. Die St. Joseph-Krankenhaus gGmbH möchte so die Weichen für eine nachhaltige Sanierung stellen und damit den Fortbestand des Krankenhauses sichern.

Die Bedeutung des Insolvenzverfahrens für die Region wird zukünftig deutlich werden.

Insgesamt zeigt der Schritt der St. Joseph-Krankenhaus gGmbH, wie prägend die Herausforderungen im Gesundheitssektor für regionale Einrichtungen sind. Die Eigenverwaltung gibt dem Krankenhaus die Möglichkeit, notwendige Reformen selbstständig und gezielt umzusetzen. Die Sicherstellung der Gehälter gibt den Mitarbeitenden eine wichtige finanzielle Sicherheit in dieser Übergangszeit.

Langfristig könnte die Restrukturierung in Eigenverwaltung auch eine Stabilisierung der Gesundheitsversorgung in und um Prüm ermöglichen. Die Entwicklungen werden von der regionalen Bevölkerung sowie den Mitarbeitenden des Krankenhauses genau verfolgt. Die Entscheidung zur Eigenverwaltung spiegelt die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen wider und ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung des Betriebs dieser Einrichtung in der Region.

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