Osnabrück. Die Polizeiinspektion Osnabrück meldet eine Reihe von Vorfällen, die in den letzten Tagen im Stadtgebiet und Umland für Schlagzeilen sorgen. Von gefährlichen Fahrten Minderjähriger über Raubüberfälle bis hin zu einem mutmaßlichen sexuellen Übergriff im Stadion – die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
In der Nacht zu Dienstag flüchtete ein 15-jähriger Autofahrer mit einem Audi vor einer Polizeikontrolle in Bramsche. Die rasante Fahrt durch dichten Nebel endete in Nortrup. Sein 13-jähriger Beifahrer stellte sich später in Begleitung seiner Mutter. Beide erwartet ein umfangreiches Strafverfahren.
Polizei Osnabrück warnt vor Raubüberfällen und sucht Zeugen
In Belm wurde einer 51-jährigen Spaziergängerin am Dienstag, 18. November, gegen 14 Uhr auf dem Heideweg gewaltsam eine Goldkette entrissen. Die Täter, ein Paar im geschätzten Alter von 35 Jahren, flüchteten mit einem dunkelblauen Pkw. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 0541/327-3203 entgegen.
Nur wenige Tage später, am Sonntagnachmittag, wurde ein 40-Jähriger an der Schlagvorder Straße Opfer eines brutalen Handtaschenraubs. Der Täter verletzte den Mann mit einem spitzen Gegenstand am Kopf und flüchtete mit einem Komplizen. Die Polizei bittet auch hier um Hinweise.
Böllerangriff auf Automaten und Verkehrsunfälle
Unbekannte sprengten in der Nacht zu Dienstag gegen 1 Uhr einen Zigarettenautomaten an der Lotter Straße mit einem Böller. Die Ermittlungen laufen.
In Bissendorf kam es am Dienstagabend zu einem Unfall mit Fahrerflucht: Ein gelber Kleinwagen touchierte das Pedelec eines 17-Jährigen. Die Fahrerin erkundigte sich kurz und fuhr dann weiter, ohne ihre Daten zu hinterlassen.
Übergriff im Stadion: Polizei sucht weiteres Kind
Besonders schwerwiegend ist ein Fall vom Samstagnachmittag während des Drittligaspiels VfL Osnabrück gegen FC Ingolstadt. Ein 61-Jähriger betrat betrunken eine Toilettenanlage und belästigte dort ein Kind. Der Mann wurde festgehalten und der Polizei übergeben. Es besteht der Verdacht auf einen weiteren Übergriff – die Polizei sucht nach dem zweiten betroffenen Kind.
Informationen zur Sicherheit bei Großveranstaltungen und zur Prävention von Jugendkriminalität stellt die Polizei Osnabrück auch auf ihrer offiziellen Seite bereit.

