„Die Familienunternehmer“ NRW halten AfD weiter auf Distanz – Dissens zur Bundesspitze / Landesvorsitzender Zülow: Derzeit kein Anlass für Gespräche

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Köln. Der Wirtschaftsverband „Die Familienunternehmer“ in Nordrhein-Westfalen (NRW) nimmt deutlich Abstand zur Bundesführung in Bezug auf die AfD. Landesvorsitzender David Zülow stellte klar, dass es keine Gespräche und auch keinen Anlass für eine Zusammenarbeit mit der AfD gibt. Die Aussagen wurden in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger veröffentlicht und unterstreichen die Differenzen in der Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik.

Abstand zur AfD klargemacht!

Der Landesvorsitzende Zülow betonte, dass die Werte und das Gesellschaftsbild der AfD nicht mit denen des Verbandes übereinstimmen. “Wir wollen mit denen weder regieren noch kooperieren. Deren Gesellschaftsbild passt nicht zu unserem und auch wirtschaftspolitisch liegen wir meilenweit auseinander”, so Zülow. Auch Frank Oelschläger, der Verbandsvorsitzende für die Region Köln/Bonn, unterstützte diese Position.

Zülows Aussagen kommen in einem Kontext, in dem der Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes in Berlin, Albrecht von den Hagen, die bisherige „Brandmauer“ zur AfD als gescheitert erklärt hatte. Dies bezieht sich auf die Aufhebung eines Kontaktverbots zu AfD-Bundestagsabgeordneten, welches durch einen Parlamentarischen Abend Anfang Oktober bereits eingeläutet wurde. Trotz der sich verändernden politischen Landschaft, stellt Zülow klar: „Wir halten die AfD aber nicht für regierungsfähig.“

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die klare Positionierung NRW’s Wirtschaftsverband “Die Familienunternehmer” könnte Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die Zusammenarbeit mit anderen politischen Akteuren haben. Besonders im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen könnte die Ablehnung gegenüber der AfD für Unternehmen und Mitglieder des Verbandes ein wichtiges Signal senden.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Wirtschaftsverband Familienunternehmer NRW mit seiner Position nicht nur eine klare Distanzierung zur AfD signalisiert, sondern auch seine Werte und wirtschaftspolitischen Prinzipien in den Vordergrund stellt. Dieser Schritt könnte für die zukünftige politische und wirtschaftliche Landschaft in der Region von Bedeutung sein.

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