Moderne Backsteinarchitektur eines Gebäudes mit großen Fenstern und einem klaren Design.

Sportcampus Emsland eröffnet in Sögel: Neue Chancen für den Vereinssport

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Sögel. Mit einem feierlichen Festakt ist am 19. November 2025 der neue Sportcampus Emsland in Sögel eröffnet worden. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für den organisierten Sport in der Region und stärkt die Ausbildungs- und Fördermöglichkeiten im Emsland nachhaltig.

Die neue Einrichtung wurde vor zahlreichen Gästen aus Politik, Sport und Verwaltung ihrer Bestimmung übergeben. Cornelia Willigmann-Kassner, allgemeine Vertreterin der Samtgemeinde Sögel, überbrachte als Erste ihre Glückwünsche. Landrat Marc-André Burgdorf betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Campus als Ort der Zusammenarbeit und Zukunftsgestaltung. Auch Vertreter des KreisSportBundes Emsland (KSB), darunter Präsident Michael Koop und Geschäftsführer Günter Klene, würdigten das Projekt als Leuchtturm für Inklusion, Bildung und Vereinsentwicklung.

Meilenstein für Bildung und Bewegung

Der neue Sportcampus Emsland ergänzt und modernisiert die bestehende Sportschule deutlich. Mit einem Investitionsvolumen von rund 4,64 Millionen Euro wurde eine leistungsfähige Infrastruktur geschaffen, die jährlich bis zu 16.000 Teilnehmenden Raum für Lehrgänge, Trainingslager und Tagungen bietet. Die Finanzierung wurde gemeinschaftlich durch den Landkreis Emsland, die Samtgemeinde und Gemeinde Sögel, den Landessportbund Niedersachsen und die Aktion Mensch getragen.

Zu den zentralen Elementen zählen 36 Gästezimmer mit 70 Betten, barrierearme Räumlichkeiten, flexible Seminar- und Gruppenräume sowie moderne Technik. Damit bietet der Campus optimale Bedingungen für Sportvereine, Fachverbände und Bildungsmaßnahmen.

Nachhaltigkeit als Leitprinzip

Der Sportcampus überzeugt nicht nur funktional, sondern auch durch sein zukunftsorientiertes Energiekonzept. Der Betrieb erfolgt ressourcenschonend mit Wärmepumpentechnik und Photovoltaik. Die neue Adresse „Am Sportcampus 9“ unterstreicht die langfristige Bedeutung des Standorts.

Bereits 2016 wurde die Idee eines erweiterten Sportcampus geboren. Erste Planungen folgten 2017, die Anerkennung als „Sportschule mit landesweiter Bedeutung“ durch den Landessportbund Niedersachsen erfolgte 2021. Mit dem Besuch des damaligen Innenministers Boris Pistorius im Sommer desselben Jahres erhielt das Projekt weiteren Rückenwind.

Ein Ort für alle Generationen

„Der Sportcampus wird nicht nur eine Bildungsstätte, sondern ein Zuhause für Begegnung und Bewegung“, betonte KSB-Geschäftsführer Günter Klene. Auch Präsident Michael Koop sieht in der neuen Einrichtung großes Potenzial für die Vereinsarbeit, die Qualifizierung Ehrenamtlicher sowie die Integration und Inklusion im Sport.

Im Anschluss an den Festakt mit Segnung durch Pfarrer Jürgen Krallmann wurden Gruppenführungen angeboten. Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte durch Architekt Patrick Grossmann an Günter Klene. Buchungsanfragen sind ab sofort über die Website des KSB Emsland möglich.

Der Sportcampus Emsland zeigt eindrucksvoll, wie regionale Zusammenarbeit zukunftsfähige Perspektiven für den Sport schafft – und somit auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region stärkt.

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