Meppen. Sonae Arauco, ein bedeutender Anbieter von Holzwerkstofflösungen, hat die Ergebnisse seines kürzlich veröffentlichten THG-Emissionsberichts bekanntgegeben. Das Unternehmen hat seine Treibhausgasemissionen (THG) seit 2019 um 41 Prozent reduziert, was einen wesentlichen Fortschritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung darstellt.
Eindrucksvolle CO2-Reduktion
Im Jahr 2024 beliefen sich die Gesamtemissionen von Sonae Arauco auf 1,18 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, was einer Reduktion von 16 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Die Kohlenstoffintensität pro hergestellt Kubikmeter Holzwerkstoff konnte seit 2019 um 38 Prozent gesenkt werden. Diese Erfolge sind maßgeblich auf die Nachhaltigkeitsinitiativen an den deutschen Standorten in Meppen, Nettgau, Beeskow und Kaisersesch zurückzuführen.
Die deutschen Standorte spielen eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens. Zu den wichtigen Maßnahmen gehören die Umstellung des MDF-Trockners von Erdgas auf Biomasse und die Eigenproduktion erneuerbarer Energie am Standort Beeskow. Zusätzlich wird der Stromverbrauch der Standorte durch ein Power Purchase Agreement (PPA) für Windenergie mit rund 15 Prozent erneuerbarer Energie gedeckt.
„Wir sind stolz auf die erheblichen Fortschritte, die wir bei der Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen erzielt haben“, sagte Michael Betz, COO Nordosteuropa von Sonae Arauco. „Gerade an unseren deutschen Standorten konnten wir einige der wirksamsten Nachhaltigkeitsinitiativen umsetzen.“
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Besonders zu erwähnen ist die Elektrifizierung der Maschinen und Anlagen an allen deutschen Standorten, die wesentlich zur Reduktion der Scope-1-Emissionen beigetragen hat. Zusätzlich wurde durch die Nutzung von Strom mit Herkunftsnachweisen in Meppen und Kaisersesch eine signifikante Reduktion der Scope-2-Emissionen erzielt.
Die globalen Initiativen des Unternehmens betonen ebenfalls den Fokus auf die Reduzierung der Scope-3-Emissionen, die 82 Prozent der Gesamtemissionen ausmachen. Hier wurde ebenfalls eine Reduktion von 39 Prozent seit 2019 erreicht, unter anderem durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten und die Förderung von Kreislaufwirtschaftsstrategien.
Die ambitionierten Ziele von Sonae Arauco umfassen eine weitere Reduzierung der Unternehmensemissionen bis 2033 um mindestens 58,8 Prozent im Vergleich zu 2019. Um diese Vorgaben zu erreichen, werden ab 2025 CO2-Kennzahlen in die Investitionsplanung integriert und maßgeschneiderte Dekarbonisierungs-Roadmaps entwickelt.
Sonae Arauco zeigt mit seinem Engagement zur Treibhausgasemissionen reduzieren, dass es nicht nur die eigenen Ziele erreicht, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der Holzindustrie leistet.

