Sechs Athleten stehen auf dem Podium bei einem Wettkampf in Cortina d'Ampezzo, gekleidet in Sportanzügen mit Medaillen.

Überraschungen bei der Rodel Generalprobe in Cortina

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Cortina d’Ampezzo. Beim Olympic Test Event Cortina des Internationalen Rodelverbandes (FIL) zeigte sich das Cortina Sliding Centre in hervorragendem Zustand. Das Event fand unter strahlendem Sonnenschein statt und die Athleten lobten die neuen Gegebenheiten des Eiskanals, der seine erste Bewährungsprobe erfolgreich gemeistert hat.

Grandioses Rodel-Event

Das Olympic Test Event Cortina d’Ampezzo präsentierte sich als gelungenes erstes Highlight für die internationalen Rodelathleten. Bei den Damen dominierte die Deutsche Merle Fräbel, die sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf Bestzeit fuhr und sich mit einer Gesamtzeit von 1:45,770 Minuten den Sieg sicherte. „Ich mag die Bahn“, sagte Fräbel und zeigte damit ihre Zufriedenheit mit den Bedingungen. Die Weltmeisterin Julia Taubitz folgte dicht hinter ihr mit einem Rückstand von lediglich 0,095 Sekunden.

Die Platzierungen hinter Fräbel waren ebenfalls eindrucksvoll. Lisa Schulte aus Deutschland sicherte sich den dritten Platz mit einem Rückstand von 0,305 Sekunden. Die Österreicherin Ashley Farquharson und die Schweizerin Natalie Maag, die sich nach einem Fehler im ersten Durchgang noch verbesserten, rundeten die Top fünf ab.

Konkurrenz bei den Doppelsitzern

Bei den Herren-Doppelsitzern dominierten die Weltmeister Hannes Orlamünder und Paul Gubitz aus Deutschland. In einer sehr starken Leistung stellten sie die Bestzeit im ersten Durchgang mit 52,653 Sekunden auf und gewannen das Event mit einer Gesamtzeit von 1:45,170 Minuten. Die US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa sicherten sich mit nur 0,234 Sekunden Rückstand den zweiten Platz. „Dass wir auf der Bahn, auf der es im Februar richtig zählt, schon mal eine Medaille gewinnen, ist absolut gigantisch“, sagte Mueller.

Das Podium wurde von den erfahrenen deutschen Olympiasiegern Tobias Wendl und Tobias Arlt vervollständigt, die 0,247 Sekunden hinter den Weltmeistern ins Ziel kamen. Auch die Lokalmatadoren Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner aus Italien erbrachten eine starke Leistung und landeten auf dem fünften Platz.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Im Damen-Doppel waren die deutschen Athletinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina nicht zu schlagen. Sie führten das Rennen mit einer Gesamtzeit von 1:46,415 Minuten an. Ihre Landsleute Selina Egle und Lara Kipp konnten sich, trotz eines Fehlers, einen soliden dritten Platz sichern. Die kulinarischen und kulturellen Attraktionen von Cortina d’Ampezzo ziehen nicht nur die Athleten, sondern auch zahlreiche Zuschauer an, die den Wettkampf live erleben möchten.

Die Ergebnisse und weitere Informationen zum Zeitplan des Olympic Test Events, der am 30. November 2025 fortgesetzt wird, können auf der offiziellen Website des FIL eingesehen werden. Das Event zeigt nicht nur die athletische Leistung der Sportler, sondern auch die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele.

Für Cortina d’Ampezzo ist das Olympic Test Event Cortina ein wichtiges Event, das nicht nur die Leistungsfähigkeit der Sportler demonstriert, sondern auch der Region wirtschaftliche Impulse geben kann. Die Mischung aus hochklassischem Sport und beeindruckender Kulisse macht das Event zu einem Highlight im internationalen Rodelkalender.

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