Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner will junge Menschen entlasten und alle Generationen einbeziehen

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Hannover. Franziska Brantner, Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, plädiert dafür, bei der Landesverteidigung und gesellschaftlichen Aufgaben alle Generationen einzubeziehen. Im Hinblick auf den Wehrdienst soll die Bundesregierung Freiwilligkeit beim Wehrdienst stärker in den Fokus rücken.

Generation Baum muss zusammenhalten

In einem Interview mit phoenix erklärte Brantner, dass die Verantwortung für gesellschaftliche Aufgaben nicht allein auf den Schultern junger Menschen ruhen sollte. Jugendliche mögen den Musterungs-Fragebogen ausfüllen, doch auch ältere Generationen sollten die Möglichkeit haben, sich freiwillig zu engagieren. „Das es eben nicht nur die jungen Menschen in diesem Land gibt, dass es auch die Möglichkeit geben soll, dass sich Ältere, unsere Generation, auch freiwillig melden kann, beim Katastrophenschutz“, betonte sie. Diese Maßnahme könnte dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft zu stärken.

Brantner hob zudem die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Austausches über das Konzept eines Gesellschaftsjahres hervor. Sie plant, die grüne Bundestagsfraktion zur Bildung einer Enquete-Kommission anzuregen, um die Debatte in der Breite zu führen. „Die junge Generation sei nicht nur durch das Sondervermögen und die Rente belastet“, sagte Brantner. Gerade während der Corona-Pandemie und in der aktuellen Energiekrise hätten junge Menschen bereits viel geleistet. Ihrer Ansicht nach sei ein neuer Generationenvertrag nötig, um die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Der Ansatz, Freiwilligkeit beim Wehrdienst in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken, könnte positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Eine stärkere Einbindung älterer Generationen in gesellschaftliche Aufgaben kann den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und ein Gefühl der Verantwortung für die Gemeinschaft stärken.

Die geplanten Schritte der Grünen sind nicht nur politischer Natur, sondern könnten auch dazu führen, dass ein gesundes Miteinander der Generationen entsteht. Es bleibt abzuwarten, wie die Bundesregierung auf die Vorschläge reagieren wird. Die Diskussion um die Freiwilligkeit beim Wehrdienst verspricht, eine breite gesellschaftliche Debatte zu entfachen, die alle Altersgruppen berücksichtigt.

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