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Schulkooperation zwischen den Partnerstädten Wittmund und Barleben geplant

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Die Gemeinschaftsschule Barleben und die Kooperative Gesamtschule Alexander-von-Humboldt in Wittmund bereiten derzeit ein neues Austauschprojekt für Schülerinnen vor. In einem gemeinsamen Treffen erörterten Vertreterinnen beider Schulen die Eckpunkte für eine enge Kooperation, die fachliche Schwerpunkte mit praktischen Einblicken in regionale Wirtschaftsstrukturen verbindet.

Rund 15 Schülerinnen der 9. Klassen sollen teilnehmen

An dem Austausch sollen zunächst rund 15 Schülerinnen der 9. Klassen teilnehmen, die jeweils bei Gastfamilien untergebracht werden. Mit einer kurzen, individuellen „Minibewerbung“ sollen die Jugendlichen ihr Interesse und ihre Motivation für den Austausch begründen, ein Ansatz, der die Besonderheit des Projekts betont und eine bewusste Teilnahme fördert.

Exkursionen zu JadeWeserPort und Kali-Werk geplant

Inhaltlich soll der Austausch in mehreren Fachbereichen verankert werden: Geografie, Wirtschaft und Biologie bieten dabei gemeinsame Schnittstellen, die beide Standorte fachlich verbinden. Geplant sind unter anderem praxisnahe Exkursionen, etwa zum JadeWeserPort in Wilhelmshaven bei Wittmund oder zum Kali-Werk in Zielitz in der Börde, um Berufsbilder und regionale Wirtschaftsstrukturen aus erster Hand kennenzulernen.

Als mögliches Zeitfenster für den Auftaktbesuch in Wittmund zeichnet sich die erste Woche nach den Sommerferien im August ab. Im selben Schuljahr soll dann der Gegenbesuch der Wittmunder Schülerinnen und Schüler in Barleben stattfinden.

Nils Töpfer, Dr. Hans Brügmann und Bürgermeister Rolf Claußen

Steuerungsgruppe trifft sich vorab in Wittmund

Bevor der eigentliche Austausch startet, ist ein Treffen der Steuerungsgruppe der Gemeinschaftsschule Barleben in Wittmund geplant. Es soll der Feinabstimmung dienen und weitere organisatorische Details klären, damit die Schülerinnen und Schüler im neuen Schuljahr einen gut vorbereiteten und inhaltlich starken Austausch erleben. Mit dem Projekt wollen beide Schulen nicht nur das Verständnis für regionale Besonderheiten der beiden Partnerkommunen vertiefen, sondern auch jungen Menschen neue Perspektiven auf Ausbildung, Wirtschaft und gemeinschaftliches Lernen eröffnen.

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