Zwei Personen paddeln in einem grünen Kajak auf ruhigem Wasser in Kopenhagen.

Kopenhagen launcht DestinationPay für Tourismus

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Kopenhagen. Der Tourismusverband Wonderful Copenhagen hat auf dem Europäischen Tourismusforum die Initiative DestinationPay vorgestellt, die Städte weltweit dazu einlädt, den CopenPay-Ansatz zu adaptieren. Dieses Modell belohnt Tourist:innen für nachhaltiges Verhalten und wurde bereits von mehreren Städten wie Berlin übernommen.

Erlebe nachhaltigen Tourismus!

DestinationPay ist ein offenes Framework, entwickelt vom Tourismusverband Kopenhagen, das als Leitfaden für andere Städte und Regionen dient, um ihre eigene Umsetzung der CopenPay-Initiative zu realisieren. Diese Initiative, die im Sommer 2024 startete, honoriert Touristen, die umweltbewusst reisen – beispielsweise durch Bahnfahrten oder indem sie während einer Kajaktour in den Kopenhagener Kanälen Müll sammeln. Als Anreiz erhalten sie Vergünstigungen für Attraktionen, Museen und andere Erlebnisse.

Im Februar 2025 plant Wonderful Copenhagen ein kostenloses Online-Webinar, in dem Erfahrungen und Erkenntnisse aus zwei Jahren CopenPay geteilt werden. „Wir haben gesehen, dass Besucher nach bedeutungsvolleren Erlebnissen suchen. CopenPay bietet ihnen die Möglichkeit, aktiv zur Stadt beizutragen“, erklärt Søren Tegen Petersen, CEO von Wonderful Copenhagen. Berlin hat als erste Stadt bereits ihr eigenes Konzept, BerlinPay, entwickelt und plant, mit diesem Ansatz die Tourismuswirtschaft vor Ort zu bereichern.

Zahlen und Fakten zum CopenPay-Programm

CopenPay zeichnet sich durch folgende Erfolge aus:

  • Über 30.000 „Voluntourists“ haben bereits teilgenommen.
  • Mehr als 100 Destinationen weltweit zeigen Interesse.
  • Fahrradverleihe stiegen um 59 Prozent.
  • 98 Prozent der Teilnehmenden würden CopenPay weiterempfehlen.

Diese Erfolge belegen, dass nachhaltiger Tourismus nicht nur möglich ist, sondern auch von Tourist:innen aktiv unterstützt wird, wie Apostolos Tzitzikostas, EU-Kommissar für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, anmerkt: „CopenPay spiegelt unsere Vision für einen nachhaltigen Tourismus wider und inspiriert Ziele weltweit, ähnliche Ansätze zu verfolgen.“

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die Einführung von DestinationPay markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer neuen Tourismuswirtschaft. Laut Angaben der UN wird der weltweite Tourismus bis 2030 voraussichtlich 1,8 Milliarden Ankünfte erreichen. Die Implementierung von nachhaltigen Modellen wie CopenPay könnte entscheidend dazu beitragen, das Reiseerlebnis umweltfreundlicher und verantwortungsbewusster zu gestalten.

Durch die Entwicklung und Förderung von DestinationPay möchten die Initiatoren weitere Städte ermutigen, sich aktiv für Nachhaltigkeit im Tourismus einzusetzen. Indem sie Verantwortung übernehmen, können Städte gemeinsam mit Besucher:innen einen positiven Einfluss auf die Umwelt ausüben.

Abschließend lässt sich festhalten, dass nachhaltiger Tourismus in Kopenhagen zu einem zentralen Bestandteil der Reiseerfahrung wird und somit nicht nur der Umwelt, sondern auch dem tourismusabhängigen Wirtschaftssektor zugutekommt. Die Einsatzbereitschaft von Städten, sich an dieser Initiative zu beteiligen, könnte dem gesamten Tourismussektor neue Impulse geben. In diesem Kontext ist das Ziel klar: eine global synchronisierte Bewegung hin zu nachhaltigerem Tourismus in Kopenhagen und darüber hinaus.

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