Berlin. Mit Wirkung zum 3. Dezember hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) das Sekretariat des Deutschen Behindertenrates (DBR) übernommen. Der DBR, ein Aktionsbündnis von 140 Sozialverbänden sowie Selbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisationen, setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranken ein. In der neuen Funktion wird Michaela Engelmeier als Sprecherinnenratsvorsitzende die politische Agenda im DBR gestalten und die Belange der Inklusion von Menschen mit Behinderungen vorantreiben.
SoVD leitet Behindertenrat!
Im Rahmen ihrer neuen Rolle äußerte sich Michaela Engelmeier optimistisch über die bevorstehenden Herausforderungen. Ihr Ziel ist es, den Bereich der Barrierefreiheit deutlich zu verbessern, nachdem bereits ein Referentenentwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vorliegt. Engelmeier kritisiert diesen Entwurf jedoch als inakzeptabel und fordert umfassende Nachbesserungen.
Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit will Engelmeier auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt legen. „Hier müssen tatsächliche Verbesserungen her, damit wir in Deutschland wirklich von einem inklusiven Arbeitsmarkt sprechen können“, so Engelmeier. Ergänzend wird sie die politischen Gespräche fortsetzen, um sicherzustellen, dass die Stimmen von Menschen mit Behinderungen in der Politik Gehör finden.
„Ich freue mich darauf, im vor uns liegenden Amtsjahr mich noch stärker für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen zu dürfen“, sagte Michaela Engelmeier.
Neben der Barrierefreiheit und der Inklusion im Arbeitsmarkt stehen auch politische Gespräche im Vordergrund. Engelmeier betont ausdrücklich, dass „Einsparungen auf dem Rücken von Menschen mit Behinderungen nicht akzeptabel“ sind. In diesem Sinne will der SoVD eng mit anderen Mitgliedsverbänden des DBR zusammenarbeiten, um die geäußerten Anliegen und Forderungen wirksam zu vertreten.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die Übernahme des Sekretariats durch den SoVD stellt einen bedeutenden Schritt in der Unterstützung und Vertretung der Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland dar. Sie hat sowohl für die politischen Entscheidungsträger als auch für die betroffenen Menschen eine hohe Relevanz.
Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, dass die Themen Barrierefreiheit und Inklusion in den kommenden Monaten verstärkt in den Fokus rücken werden. Der SoVD plant, bestehende Diskurse fortzusetzen und Einfluss auf zukünftige Gesetze und Verordnungen zu nehmen. Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen bleibt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die auch Auswirkungen auf die regionalen Strukturen haben wird.

