Mehrheit der Berliner will weniger für Geschenke ausgeben

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Berlin. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner auch in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke kaufen möchte, jedoch nicht bereit ist, deutlich mehr Geld dafür auszugeben. Die Ergebnisse der Geschenke-Umfrage, die exklusiv der „Berliner Morgenpost“ vorliegen, lassen erste Rückschlüsse auf das Konsumverhalten in der Hauptstadt zu, insbesondere im Hinblick auf die Weihnachtsgeschenke in Berlin.

Berliners Weihnachtsausgaben sinken

Laut der Umfrage geben rund 75 Prozent der Befragten an, Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Dabei wollen fast zwei Drittel (60 Prozent) in diesem Jahr ähnlich viel ausgeben wie im Vorjahr. Jedoch haben 23 Prozent der Befragten angekündigt, weniger Geld für Geschenke auszugeben. Als Hauptgründe für diese Entscheidung werden die gestiegenen Lebenshaltungskosten (58 Prozent) sowie die höheren Preise für Geschenke (43 Prozent) genannt. Zusätzlich gaben 30 Prozent an, bewusst weniger schenken zu wollen.

Florian Seyfert, Volkswirt bei der Berliner Sparkasse, weist darauf hin, dass trotz steigender Preise die Löhne in Berlin – auch nach Abzug der Inflation – zugenommen haben. „Zwar drücken die gestiegene Arbeitslosigkeit und anhaltende Verunsicherung noch auf die Konsumfreudigkeit, doch könnten sich die Umsätze im Einzelhandel durch das lokale Einkaufen positiv entwickeln“, erklärte Seyfert.

Verbraucherwünsche und Trends

Die Umfrage zeigt auch, was die Berlinerinnen und Berliner sich zu Weihnachten wünschen. An erster Stelle steht der Wunsch nach einer schönen Reise, den 15 Prozent der Befragten äußerten. Bei den Wunschgeschenken folgt auf Platz zwei ein kulturelles Erlebnis – beispielsweise Theater- oder Konzertkarten – das 12 Prozent anvisieren. Einladung zum Essen bleibt ebenfalls beliebt, findet jedoch mit 9 Prozent weniger Zuspruch als im Vorjahr.

Eine interessante statistische Entwicklung ist, dass mehr Berliner als noch im Vorjahr angeben, das ganze Jahr über Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Gestiegen ist dieser Anteil von sieben Prozent auf 14 Prozent, was auf ein verändertes Konsumverhalten hinweist.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Für die Stadt Berlin könnte die Sicherstellung der Einzelhandelsumsätze eine zentrale Rolle in der kommenden Saison spielen. Ein hohes Maß an Konsumverhalten unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sichert auch Arbeitsplätze im Einzelhandel und der Gastronomie. Angesichts der teils herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist es von Bedeutung, dass Verbraucher sich für lokale Anbieter entscheiden, um die Metropole lebendig zu halten.

Zusammenfassend zeigt sich, dass die Bürgerinnen und Bürger in Berlin zwar Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr tätigen möchten, jedoch eine vorsichtige Herangehensweise wählen. Dies hängt stark mit den aktuellen wirtschaftlichen Faktoren zusammen. Die Diskussion um die Weihnachtsgeschenke in Berlin wird somit in den kommenden Wochen weitergehen, insbesondere wenn es um die Belange des Einzelhandels geht.

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