DUH stellt Eilantrag gegen Tempo 30-Aufhebung

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Berlin. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unterstützt einen Eilantrag gegen die Aufhebung von Tempo 30 auf der Saarstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Dieser Schritt erfolgte, nachdem im Jahr 2019 Tempo 30 gerichtlich durchgesetzt wurde, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Lärm sowie Luftverschmutzung zu reduzieren. Mit dem Eilantrag möchte die DUH die sofortige Wiederherstellung der Geschwindigkeitsbegrenzung erreichen.

Tempo 30 für sichere Schulwege!

Die DUH setzt sich für die Abschaffung der Aufhebung von Tempo 30 auf mehreren Straßen in Berlin ein. Der Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch betont, dass die Sicherheit insbesondere für Fußgänger und Schüler an solchen Straßen wie der Saarstraße dringend erforderlich sei. „Ungesicherte und schlecht einsehbare Querungsmöglichkeiten stellen eine ständige Gefahr dar“, erklärt Resch.

Zusätzlich kündigte die DUH rechtliche Schritte zur Beibehaltung von Tempo 30 für die Albrechtstraße in Steglitz-Zehlendorf an. Verkehrszählungen haben hier ergeben, dass täglich bis zu 1.000 Schülerinnen und Schüler die Straße frequentieren, was die Bedeutung der Geschwindigkeitsregelung unterstreicht.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger

Im Rahmen einer bundesweiten Mitmachaktion ruft die DUH die Bevölkerung dazu auf, sich für die Verkehrswende zu engagieren. Dabei wird betont, dass die Stärkung von Bahn-, Bus-, Rad- und Fußverkehr von höchster Bedeutung ist. „Wir sagen der menschenfeindlichen Politik den Kampf an“, richtet sich Resch gegen die Maßnahmen des Berliner Senats.

Bereits im Jahr 2019 klagte die DUH erfolgreich gegen den Senat, um Tempo 30 an mehreren Stellen der Stadt einzuführen. Diese Regelung sollte gezielt zur Verbesserung der Luftqualität und der Verkehrssicherheit beitragen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Trotz der Bemühungen um eine umweltfreundliche Verkehrspolitik sieht sich Berlin nun mit einer rückläufigen Umsetzung von Tempo 30 konfrontiert. Die DUH plant rechtliche Schritte gegen weitere Dutzend Tempo 30-Strecken, deren Abbau nicht nur die Luftqualität, sondern auch die Sicherheit der Fußgänger gefährdet. Der Eilantrag gegen die Aufhebung auf der Saarstraße ist der erste Schritt in eine Reihe geplanter Rechtsmittel.

Insgesamt zeigt sich, dass die Debatte um Tempo 30 in Berlin von zentraler Bedeutung für die Umsetzung einer Verkehrswende ist. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv gegen eine Schwächung von sicheren Schulwegen und für die Trostlosigkeit des Verkehrs einzusetzen. Der Eilantrag Tempo 30 Berlin könnte somit nicht nur rechtliche, sondern auch gesellschaftliche Auswirkungen auf die Verkehrspolitik der Hauptstadt haben.

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