Berlin. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen hat die digitale Broschüre „BIM in der Landschaftsarchitektur“ veröffentlicht. Sie richtet sich an Fachplanerinnen und Fachplaner der Objekt- und Landschaftsplanung und bietet einen kompakten Überblick über Motivation, aktuellen Entwicklungsstand, Projektbeispiele sowie Aspekte der Büroimplementierung und Honorierung der BIM-Methodik.
Building Information Modeling versteht sich als Prozessbeschreibung zum Aufbau und zur Verwaltung einer zentralen, dreidimensionalen Datenstruktur eines Bauobjekts. Der Schritt von der zweidimensionalen planorientierten Arbeit hin zu einer objektbasierten Modellwelt gilt als zentraler Paradigmenwechsel in der Branche. Nachdem Normen und Standards in den vergangenen Jahren weitgehend definiert wurden, hält BIM nun verstärkt Einzug in reale Landschaftsarchitekturprojekte.
Matthias Funk, Leiter der bdla-Arbeitsgruppe BIM in der Landschaftsarchitektur, betont die laufende Entwicklungsarbeit. Viel sei bereits geklärt worden, nun gehe es um praxistaugliche Workflows und eine gemeinsame „Sprache“ für die Modellierung landschaftsarchitektonischer Inhalte.
Die 68-seitige Broschüre steht kostenfrei zum Download bereit. Sie bietet Einsteigerinnen und Einsteigern ebenso wie erfahrenen Planenden eine Orientierung zu Chancen und Herausforderungen der BIM-Anwendung im landschaftsarchitektonischen Kontext. Download und weitere Informationen finden sich auf der Website des bdla unter bdla.de/publikationen.
Mit der Veröffentlichung leistet der Verband einen Beitrag zur weiteren Digitalisierung der Planungsprozesse und unterstützt Büros dabei, sich strukturiert mit dem Thema auseinanderzusetzen.

