Berlin. Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist prekär und wird durch einen bevorstehenden Sturm weiter verschärft. Die Initiative Save the Children kritisiert, dass viele Kinder aufgrund von verschlammten Straßen und fehlender Winterkleidung nicht mehr in der Lage sind, Hilfsangebote wahrzunehmen. Vor diesem Hintergrund wird ein dringender Bedarf an Schutz- und Winterausstattung für die betroffenen Familien deutlich – die Gazastreifen Hilfe für Kinder steht in der aktuellen Krise auf der Kippe.
Stürme erschweren Hilfe
In den kommenden Tagen wird ein Sturm mit Starkregen im Gazastreifen erwartet, der die ohnehin schwierige Versorgungssituation der Kinder weiter verschärfen könnte. Save the Children befürchtet, dass viele Kinder und ihre Familien von dringend benötigten psychosozialen Unterstützungsangeboten abgeschnitten werden, während Hilfsgüter nach wie vor nicht in ausreichender Menge ankommen. Schon im November mussten vier der acht Schutz- und Spielräume der Organisation aufgrund der überfluteten Camps schließen, da die Sanitäranlagen überlastet waren.
Die Kinder benötigen dringend Zugang zu sicherem Raum, um ihren Bedürfnissen nach Schutz und Unterstützung nachzukommen. Der Sturm hat zudem dazu geführt, dass viele Kinder ohne feste Schuhe und Winterkleidung gezwungen sind, in ihren überfluteten Zelten zu bleiben. Florian Westphal, Geschäftsführer von Save the Children Deutschland, fordert die israelischen Behörden auf, alle Beschränkungen für Hilfslieferungen aufzuheben:
„Güter wie Zelte, Zeltstangen, warme Kleidung, Decken, Bettzeug und Wintervorräte müssen in ausreichender Zahl in den Gazastreifen gelassen werden.“
Dringender Bedarf nach Hilfsgütern
Die Situation wird zusätzlich erschwert durch die anhaltenden Restriktionen bei der Einfuhr von Hilfsgütern. Trotz der Ankündigung eines Friedensplans und der Lieferung von wenigen Zelten sind Güter wie Holz und Zeltstangen nach wie vor von den israelischen Behörden blockiert. Save the Children darf seit März keine eigenen Hilfsgüter mehr in den Gazastreifen bringen, was die Situation der hilfsbedürftigen Bevölkerung verschärft.
Die Organisation plant jedoch, in den kommenden Wochen vor Ort beschaffte Güter wie Matratzen, Decken und Winterkleidung für mehr als 2.000 Kinder zu verteilen. Anfang Dezember konnten 5.750 Hygiene-Sets für Frauen und 1.000 Still-Sets verteilt werden. Um den betroffenen Familien weiter zu helfen, stellt Save the Children umgerechnet rund 1,7 Millionen Euro in Form von Bargeldhilfen bereit, damit Familien auf dem Markt das Nötigste kaufen können.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die dramatische Lage der Kinder im Gazastreifen erfordert sofortige Maßnahmen. Der Zugang zu humanitärer Hilfe ist nicht nur notwendig, um die akuten Nöte der Bevölkerung zu lindern, sondern auch, um langfristige Perspektiven zu schaffen. Die Unterstützungsangebote, die durch Organisationen wie Save the Children bereitgestellt werden, sind mehr als nur kurzfristige Lösungen; sie eröffnen Wege für Bildung und psychosoziale Unterstützung in einer Region, die unter stützen Konflikten leidet. Die Gazastreifen Hilfe für Kinder ist somit ein essenzieller Bestandteil, um den betroffenen Familien eine Perspektive zu geben und ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen.

