Bernd das Brot spricht über KiKA-Reform

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Osnabrück. In der laufenden Debatte über die Zukunft des Kinderkanals KiKA hat sich nun auch der beliebte Charakter Bernd das Brot zu Wort gemeldet. Wie er der Neuen Osnabrücker Zeitung mitteilte, wird der KiKA weiterhin existieren, auch wenn das Programm bis spätestens 2033 ausschließlich im digitalen Bereich angeboten wird. Die geplante Umstellung auf ein rein digitales Angebot wirft jedoch viele Fragen auf.

Bernd das Brot über digitale Nächte

Bernd das Brot äußerte sich optimistisch hinsichtlich seiner Rolle im neuen digitalen Format. „Ich verliere nichts. Ich gewinne etwas, und zwar meine Nächte zurück“, erklärte er weiter. Die Änderungen im Programm könnten seiner Meinung nach auf die gewohnte Art und Weise über die Bühne gehen, auch wenn er humorvoll anmerkt, dass es „vielleicht schlimmer“ wird.

Trotz der Umstellung sieht der KiKA-Star keine unmittelbaren Gefahren für die eigene Programmgestaltung. „Ich gehe nicht davon aus, dass man mich entlässt, nur weil das Programm dann ‚irgendwie digital‘ stattfindet“, so Bernd das Brot. Damit zeigt er seine Zuversicht, dass seine Figur auch in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die Reform des Staatsvertrags, die seit dem 1. Dezember in Kraft ist, wird den KiKA bis 2033 zwingen, sein Programm ausschließlich online anzubieten. Dies stellt eine bedeutende Wende im deutschen Fernsehen dar, insbesondere für die jüngere Zuschauergruppe. Eltern und Kinder müssen sich somit an neue Medienformen gewöhnen, die möglicherweise andere Präsentationsformen und Interaktivität beinhalten.

Bernd das Brot machte auch seine Meinung über eine mögliche noch radikalere Reform des Kinderkanals deutlich. „Wäre dem so, hätte ich das Programm längst transformiert in eine 24-Stunden-Neuauflage des Bahnstreckenkanals“, so der Kultcharakter. Dies zeigt sein kreatives Potenzial, das er für den KiKA einbringen möchte, selbst wenn es keine Kontrolle über das Programm gibt.

Die Umstellung auf den Kinderkanal digital birgt Herausforderungen, aber auch Chancen für die mediale und kulturelle Bildung von Kindern. Die Kluft zwischen traditionellen Fernsehsendern und digitalen Plattformen wird mit dieser Entscheidung vermutlich weiter wachsen.

Die zukünftige mediale Landschaft des KiKA, vermittelt durch beliebte Figuren wie Bernd das Brot, wird zweifellos sowohl die Produzenten als auch die Zuschauer beschäftigen. Ob die Veränderungen langfristig positiv sind, bleibt abzuwarten.

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