Gräfelfing. Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, besuchten die FUTRUE-Gruppe, ein schnell wachsendes Unternehmen im Healthcare-Bereich. Im Zentrum stand die Vorstellung der FUTRUE Neuroscience Technologie, die neuartige Brain-Computer-Interfaces entwickelt.
Innovative Zukunftstechnologie erleben mit future neuroscience technologie
Die FUTRUE-Gruppe mit Sitz in Gräfelfing besteht aus inzwischen über 20 Unternehmen und erhielt mehr als 90 Arzneimittelzulassungen. FUTRUE Neurosciences arbeitet an Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer, die beispielsweise Blinden das Sehen, Gelähmten das Gehen und Stimmlosen die Sprache zurückgeben sollen. Dadurch ergeben sich neue Chancen in der medizinischen Versorgung, besonders im Bereich der Neurotechnologie.
Fortschritte in Biotechnologie und Schmerztherapie
Neben der Gehirn-Computer-Technologie entwickelt die Gruppe innovative Mikrobiom-Biotechnologie sowie nicht-opioide Schmerztherapien. Das Tochterunternehmen VERTANICAL forscht an VER-01, einem cannabinoid-basierten Arzneimittel für chronischen Schmerz, das als Alternative zu Opioiden gilt. Dieses Produkt verdeutlicht die Ausrichtung von FUTRUE auf neue Therapieoptionen mit hohem Patientennutzen.
„Unser Anspruch muss sein, dass Deutschland im PharmaTech- und Biotech-Bereich wieder weltweit Maßstäbe setzt – gestützt auf das Innovationsökosystem in Bayern“, sagte Dr. Clemens Fischer, Gründer und CEO von FUTRUE.
Förderung und Herausforderungen für die Innovatoren in Bayern
Bayern unterstützt mit der Hightech Agenda Investitionen in Höhe von rund sieben Milliarden Euro in Zukunftstechnologien, darunter auch den Life Science Campus der Max-Planck-Gesellschaft in Martinsried. Ministerpräsident Söder hob hervor, dass bürokratische Hürden abgebaut werden müssen, um Innovationen wie die future neuroscience technologie schneller zu ermöglichen. CSU-Fraktionschef Holetschek betonte den Bedarf an mehr Freiräumen für Unternehmer, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern.
- Über 500 Millionen Euro für Life Science Campus in Martinsried
- Sieben Milliarden Euro Investitionen in Forschung
- FUTRUE mit mehr als 90 Arzneimittelzulassungen
Beispiel:
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Die future neuroscience technologie der FUTRUE-Gruppe stellt einen bedeutenden Fortschritt im medizinischen Hightech-Bereich in Bayern dar. Für Bürgerinnen und Bürger in der Region eröffnen sich dadurch Perspektiven zur Verbesserung der Lebensqualität in Bereichen wie Neurologie und Schmerztherapie. Die kontinuierliche Förderung und ein Abbau bürokratischer Hemmnisse bleiben entscheidend, damit diese Innovationen schnell in die Behandlungspraxis einfließen. Weitere Informationen zu Gesundheitsinnovationen in Bayern bietet regionalupdate.de. Zudem stellt die Bayerische Staatsregierung ausführliche Informationen zur Hightech Agenda auf ihrer offiziellen Webseite bereit: Bayern Innovativ.
Die future neuroscience technologie belegt, wie Bayern als Hightech-Standort seine Position stärken will und gleichzeitig Patienten neue Chancen für medizinische Versorgung bietet.

