Ibbenbüren. Am Montag, 15. Dezember, ist ein Senior in Ibbenbüren Opfer eines Betrugs durch einen falschen Microsoft Mitarbeiter geworden. Der Mann erhielt eine Warnmeldung auf seinem Computer und wurde telefonisch zur Herausgabe seiner Bank- und Paypal-PINs aufgefordert.
Senior wird betrogen durch falscher Microsoft Mitarbeiter
Ablauf des Betrugsfalls in Ibbenbüren
Der betroffene Senior schaltete seinen Computer ein und bekam eine Meldung, dass sein PC gehackt worden sei. Auf dem Bildschirm wurde ihm eine Telefonnummer angezeigt, die er anrief. Am anderen Ende der Leitung gab sich ein Mann als Mitarbeiter von Microsoft aus und erlangte so Zugriff auf den PC des Seniors.
Der Täter forderte die Herausgabe der PINs für das Bankkonto und PayPal, die der Senior auch mitteilte. Anschließend wurde er aufgefordert, mehrfach TAN-Nummern zu bestätigen, um angeblich Beträge zurückzubuchen, die unberechtigt von seinen Konten abgebucht wurden.
Reaktion des Seniors und Schaden
Als weitere Aufforderungen zur Bestätigung der TANs kamen, wurde der Senior misstrauisch und beendete das Gespräch. Er stellte anschließend fest, dass von seinen Konten insgesamt ein niedriger vierstelliger Betrag abgebucht worden war.
„Echte Fehler- oder Warnmeldungen von Microsoft enthalten niemals Telefonnummern“, warnt die Polizei Steinfurt.
Die Polizei rät deshalb dringend, bei solchen Warnmeldungen den Computer vom Netz zu nehmen oder auszuschalten und keinesfalls angezeigte Telefonnummern anzurufen oder PIN- und TAN-Nummern an unbekannte Personen weiterzugeben.
Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte auf der offiziellen Seite der Polizei-Beratung.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Im Raum Ibbenbüren verdeutlicht der Fall die Risiken, die von Betrügern ausgehen, welche sich als falscher Microsoft Mitarbeiter ausgeben. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies, besonders wachsam beim Umgang mit Warnmeldungen auf Computern zu sein und niemals persönliche Bankdaten preiszugeben. Die Polizei Steinfurt empfiehlt, Rechner bei Verdacht sofort vom Internet zu trennen und Hilfe von offiziellen Stellen einzuholen.
Wer Opfer solcher Betrugsversuche wird, sollte unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten und sich beraten lassen. Hinweise zum sicheren Umgang mit IT-Sicherheit gibt es zudem auf regionalupdate.de sowie bei der Polizei-Steuerungsstelle.
Der Fall unterstreicht die Wichtigkeit, die Gefahren durch den Betrug mit falscher Microsoft Mitarbeiter-Kommunikation ernst zu nehmen und präventiv zu handeln.

