Wiesbaden. Der Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im Oktober 2025 gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen. Der auftragsbestand verarbeitendes gewerbe zeigt damit einen stabilen Zuwachs sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich.
Stabiler Auftragsanstieg
Der reale, kalender- und saisonbereinigte Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich im Oktober 2025 um 0,6 Prozent gegenüber September 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg er sogar um 3,7 Prozent. Die Reichweite des Auftragsbestands blieb mit 7,9 Monaten unverändert, was die Produktionskapazitäten auf einem stabilen Niveau signalisiert.
Einflussreiche Branchen im Detail
Der Anstieg ist vor allem auf den Bereich Sonstiger Fahrzeugbau zurückzuführen, zu dem Flugzeuge, Schiffe, Züge und Militärfahrzeuge gehören, die einen Zuwachs von 1,7 Prozent verzeichneten. Dagegen verringerte sich der Auftragsbestand in der Automobilindustrie um 1,4 Prozent.
Aufschlüsselung nach Inlands- und Auslandsaufträgen
Die offenen Inlandaufträge stiegen um 1,1 Prozent, während das Auslandsgeschäft um 0,2 Prozent zulegte. Auch die Investitionsgüterindustrie verzeichnete einen Anstieg von 0,8 Prozent im Auftragsbestand, die Hersteller von Konsumgütern legten um 0,7 Prozent zu, während die Hersteller von Vorleistungsgütern einen Rückgang von 0,6 Prozent verzeichneten.
„Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren müssten, um die vorhandenen Aufträge abzuarbeiten“, heißt es vom Statistischen Bundesamt.
- Auftragsbestand um 0,6 % zum Vormonat gestiegen
- Jahresvergleich mit 3,7 % Zuwachs
- Reichweite des Auftragsbestands stabil bei 7,9 Monaten
- Zunahme im Sonstigen Fahrzeugbau, Rückgang in der Automobilindustrie
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Der auftragsbestand verarbeitendes gewerbe dokumentiert eine positive Entwicklung, die auf eine stabile Lage im produzierenden Gewerbe hindeutet. Für die hessische Industrie bedeutet dies eine gesicherte Auslastung der Kapazitäten in den kommenden Monaten. Die leichte Steigerung der Inlandaufträge könnte auf eine anhaltende Nachfrage aus der Region hindeuten. Unternehmen und Beschäftigte können mit einer Planbarkeit der Produktion rechnen. Weitere detaillierte Zahlen und Entwicklungen des Verarbeitenden Gewerbes sind auf der Website des Statistischen Bundesamts erhältlich. Regional aktualisierte Wirtschaftsdaten finden Interessierte auch auf regionalupdate.de.
Die kontinuierliche Beobachtung des auftragsbestand verarbeitendes gewerbe wird zeigen, wie sich diese positive Tendenz im weiteren Jahresverlauf fortsetzt.

