Kinderhilfswerk fordert Demokratiefördergesetz zur langfristigen Stärkung der Zivilgesellschaft

Anzeige

Berlin. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die Einführung eines Demokratiefördergesetzes, um die Zivilgesellschaft besser zu unterstützen. Mit dem Demokratiefördergesetz Zivilgesellschaft stärken möchte die Organisation eine langfristige und verbindliche Förderung demokratischer Initiativen sicherstellen.

Demokratie nachhaltig stärken

Das Demokratiefördergesetz Zivilgesellschaft stärken ist notwendig, weil derzeit viele Demokratieprojekte unter Finanzierungskürzungen und unsicheren Förderbedingungen leiden. Das Gesetz soll eine stabile Rechtsgrundlage schaffen, die eine dauerhafte Unterstützung von demokratischer Bildung, Beteiligung und zivilgesellschaftlichem Engagement ermöglicht.

Förderung auf regionaler Ebene

Besonders wichtig ist dem Deutschen Kinderhilfswerk, dass die Förderung auch auf regionaler und lokaler Ebene sowie in strukturschwachen Bundesländern greift. Kinder und Jugendliche werden als feste Bestandteile der demokratischen Gesellschaft angesehen und müssen bereits früh stärker in demokratische Prozesse eingebunden werden. Dafür sollen inklusive und leicht zugängliche Angebote geschaffen werden.

Rechtlicher Rahmen und Finanzierung

Das Gesetz soll nicht nur finanzielle Mittel bereitstellen. Es soll auch den rechtlichen Rahmen zur Stärkung demokratischer Bildung in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sichern. Zudem wird die Infrastruktur der Landeszentralen für politische Bildung erhalten und ausgebaut. Die Finanzierung soll verlässlich, dauerhaft und über längere Zeiträume erfolgen, um Planungssicherheit für Demokratieprojekte zu gewährleisten.

„Unsere Demokratie wird getragen durch eine Kultur demokratischen Miteinanders, sie lebt deswegen vor allem auch von einer aktiven, handlungsfähigen, vielfältigen Zivilgesellschaft und dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

  • Stärkung der Demokratie durch verbesserte Rechtsgrundlage
  • Nachhaltige und finanzielle Förderung statt kurzfristiger Projekte
  • Inklusion aller Alters- und Bevölkerungsgruppen, insbesondere Kinder und Jugendliche
  • Ausbau der Infrastruktur der Landeszentralen für politische Bildung
  • Sicherstellung langfristiger Förderperioden

Beispiel:

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Für die Region bedeutet das Demokratiefördergesetz Zivilgesellschaft stärken eine verbesserte Unterstützung demokratischer Initiativen auf lokaler Ebene. Bürgerinnen und Bürger können so stärker in politische Prozesse eingebunden werden, was die gesellschaftliche Teilhabe fördert. Langfristige Förderstrukturen tragen dazu bei, Demokratieprojekte kontinuierlich zu entwickeln und gesellschaftliche Vielfalt zu stärken. Mit Blick auf geplante gesetzliche Schritte steht die Initiative des Deutschen Kinderhilfswerks für eine moderne und zukunftsfähige Demokratieförderung.

Weitere Informationen zur Demokratieförderung finden Interessierte auf der offiziellen Webseite des Deutschen Kinderhilfswerks (www.dkhw.de) sowie beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (bmfsfj.de).

Lesen Sie weitere regionale Beiträge zu gesellschaftlichen Themen bei regionalupdate.de.

Weiterlesen

Jetzt den kostenlosen Regionalupdate-Newsletter abonnieren.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel