Walter Scheel Medaille geht an Hamburger Trattoria CUNEO zum 120. Jubiläum

Walter-Scheel-Medaille für Hamburger Trattoria Cuneo

Anzeige

Hamburg. Die Walter-Scheel-Medaille wurde am 17. Dezember 2025 an die Hamburger Trattoria der Familie Cuneo verliehen. Die Auszeichnung würdigt die traditionsreiche Gastronomieinstitution im 120. Jahr ihres Bestehens und betont das gesellschaftliche Potenzial von Migration und kulturellem Austausch. Dabei steht die Fokus-Keyphrase Walter-Scheel-Medaille Hamburger Trattoria im Mittelpunkt.

Tradition trifft Auszeichnung

Die Trattoria Cuneo in Hamburg-St. Pauli besteht seit 1905 und wird heute in dritter und vierter Generation von Franco und Franca Cuneo geführt. Als eine der ältesten italienischen Gastronomien der Stadt ist sie ein Ort der Begegnung und kulturellen Vernetzung. Die Walter-Scheel-Medaille würdigt die Trattoria nicht nur als gastronomische Institution, sondern auch als Beispiel für die lebendige europäische Verständigung durch das kulinarische Erbe.

Bedeutende Ehrung im Zeichen der europäischen Kultur

Die Walter-Scheel-Medaille wird seit 2014 an Persönlichkeiten vergeben, die sich um den Erhalt und die Förderung der kulinarischen Kultur Europas verdient gemacht haben. Namhafte Preisträger sind unter anderem die Spitzenköche Alain Ducasse und Ferran Adrià sowie der Slow-Food-Gründer Carlo Petrini. Der Namensgeber, Walter Scheel, betonte die verbindende Kraft gemeinsamer Mahlzeiten als Symbol für Freundschaft und Völkerverständigung.

Historischer Kontext des Preises

Die Verleihung an die Trattoria Cuneo fällt zudem mit dem 70. Jahrestag des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens zusammen. Dieses Abkommen von 1955 war wegweisend für die Migration und die Entwicklung der kulinarischen Vielfalt in Deutschland. Seit den 1950er-Jahren haben italienische Gaststätten wie das Cuneo maßgeblich dazu beigetragen, Deutschland kulinarisch zu öffnen und kulturell zu bereichern.

„Über 120 Jahre hinweg ist es der Familie Cuneo gelungen, eine kulturelle Identität zu wahren, die von der Kraft des Einfachen, der Authentizität und der Offenheit lebt“, sagte Dr. Christoph Wirtz, Vorsitzender des Trägerkreises der Walter-Scheel-Medaille.

Beispiele für die Bedeutung des kulinarischen Austauschs in Europa sind vielfältig:

  • Die deutsche Aufnahme der italienischen Gastronomietraditionen seit den 1950er-Jahren
  • Förderung der europäischen Verständigung über gemeinsame kulturelle Werte
  • Unterstützung einer lebendigen, alltäglichen europäischen Identität durch Essen und Trinken

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die Auszeichnung der Trattoria Cuneo mit der Walter-Scheel-Medaille Hamburger Trattoria unterstreicht die kulturelle und gesellschaftliche Relevanz der Gastronomie in Hamburg und darüber hinaus. Für die Bürgerinnen und Bürger bleibt die Trattoria ein lebendiger Ort der Begegnung und ein Beispiel für die positive Wirkung des europäischen Austauschs. Die Ehrung ist zudem ein Zeichen der Wertschätzung für die langjährige Familienführung und die Bewahrung kulinarischer Traditionen im Stadtteil St. Pauli. Weitere Informationen zur Walter-Scheel-Medaille und ihren Preisträgern sind auf regionalupdate.de verfügbar. Vertiefende Details zum deutsch-italienischen Anwerbeabkommen bietet die Webseite des Bundesinstituts für Migration und Flüchtlinge bimf.de.

Tradition trifft Auszeichnung

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die Auszeichnung mit der Walter-Scheel-Medaille Hamburger Trattoria ehrt nicht nur eine herausragende gastronomische Institution in Hamburg, sondern spiegelt auch die lange Geschichte des kulturellen Austauschs wider, die seit dem deutsch-italienischen Anwerbeabkommen Deutschland prägt. Bürgerinnen und Bürger können den Einfluss dieser Tradition im Alltag durch die vielfältigen kulinarischen Angebote und das kulturelle Miteinander erleben. Die Trattoria Cuneo bleibt ein Symbol für die gelungene Verbindung von Migration, Kultur und europäischer Identität im Herzen von Hamburg.

Gefällt dir’s? Dann teil’s doch!

Facebook
LinkedIn
WhatsApp
Email

Weitere Artikel