Am 25. April 2026 wurde der Deutsche Jazzpreis in Bremen verliehen. Insgesamt 22 Künstler:innen und Projekte wurden für ihre außergewöhnlichen Leistungen in der Jazzszene ausgezeichnet.
Auszeichnungen und Ehrungen
Der Deutsche Jazzpreis 2026 fand im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead! statt und ehrte herausragende Persönlichkeiten der Jazzmusik. Zu den bedeutendsten Auszeichnungen gehörten der Preis für das Lebenswerk, der an die Pianistin Aki Takase ging, und die Auszeichnung für die Künstlerin des Jahres, die Rebekka Salomea erhielt. Phil Donkin wurde für sein Album Bring a Friend als Album des Jahres ausgezeichnet. Zudem wurden internationale Künstler wie Sullivan Fortner und Johnathan Blake gewürdigt.
Preisverleihung und musikalisches Programm
Die Preisverleihung zog zahlreiche Gäste aus Musik, Kultur und Medien an und wurde von einem abwechslungsreichen musikalischen Programm begleitet. Künstler wie das Moses Yoofee Trio und Adeolu sorgten für einen unvergesslichen Abend mit live dargebotenen Jazz-Performances. Die musikalische Gestaltung übernahm Birgitta Flick mit ihrem Quintett, die im Vorjahr für ihre Kompositionen ausgezeichnet wurde.
Preisträger:innen im Überblick
Insgesamt wurden 22 Auszeichnungen vergeben, darunter an Künstlerinnen und Künstler wie Christina Wheeler (Vokalmusik), Peter Ehwald (Holzblasinstrumente) und Robert Lucaciu (Saiteninstrumente). In der Kategorie rund um die Aufnahme und Produktion wurden unter anderem das Debüt-Album des Jahres an das Moses Yoofee Trio und die Rundfunkproduktion des Jahres an Luise Volkmann & Été Large verliehen. Zudem wurden auch Einblicke in die journalistische Leistung, vertreten durch Anna Schmidt, gewürdigt.
Die Auszeichnungen sind jeweils mit 12.000 Euro dotiert, während auch die Nominierten, die keinen Preis gewinnen, mit 4.000 Euro honoriert werden. Diese Unterstützung stellt sicher, dass eine Vielzahl von Talenten in der Jazzszene Anerkennung und Förderung erfährt.
Livestream und Streaming-Angebot
Die Festlichkeiten wurden im Livestream auf bremenzwei.de und ARDJazz.de übertragen und stehen künftig in der ARD-Mediathek zur Verfügung. Zudem unterstützt Apple Music die Nominierungen durch kuratierte Playlists, die in der App hervorgehoben werden.

