Umwelthilfe und FFF fordern Absage zu Gasförderung in Nordsee

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Borkum. Vor der Bundesratssitzung zum Unitarisierungsabkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden wächst die Kritik am geplanten Gasförderprojekt in der Nordsee. Umweltorganisationen wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Fridays for Future fordern eine gasfoerderung nordsee absage und warnen vor erheblichen Gefahren für das Meeresschutzgebiet vor Borkum.

Klare Absage gefordert: Debatte um Gasförderung in der Nordsee

Die Debatte um die geplante Gasförderung in der Nordsee steht im Mittelpunkt der anstehenden Bundesratssitzung. Das Unitarisierungsabkommen sieht vor, die grenzüberschreitende Förderung von Öl und Gas zu regeln, jedoch befürchten Umweltschützer, dass dadurch der Meeresschutz stark eingeschränkt wird.

Gefährdung des Wattenmeers

Kritiker weisen darauf hin, dass der niederländische Konzern One-Dyas bereits Gasbohrungen in der Nähe des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer begonnen hat. Weitere Erschließungen sind geplant, auch in Schutzgebieten vor Borkum. Die DUH und Fridays for Future warnen, dass diese Aktivitäten gegen Klimaschutzziele und Umweltgesetze verstoßen könnten.

„Während sich Klima- und Biodiversitätskrise in erschreckendem Tempo verschärfen, will die Bundesregierung dem niederländischen Gaskonzern One-Dyas neue Gasbohrungen in deutschen Meeresschutzgebieten per Gesetz erleichtern“, sagte Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Forderungen der Umweltschutzorganisationen

Die beiden Organisationen haben dem Bundesratspräsidenten Bovenschulte Petitionen mit über 188.000 Unterschriften übergeben. Sie fordern den Bundesrat auf, das Abkommen abzulehnen und so einen Beitrag zum Schutz des Meeres und zur Einhaltung der Klimaziele zu leisten.

„Die Landesregierungen im Bundesrat haben jetzt die Chance, dem Gasrausch den Riegel vorzuschieben. Sie können und müssen die Gasbohrungen vor Borkum stoppen“, erklärte Nele Evers von Fridays for Future.

  • Über 188.000 Menschen haben die Petition gegen die Gasförderung in deutschen Meeresschutzgebieten unterschrieben
  • Bundesratssitzung zum Unitarisierungsabkommen findet am 19. Dezember statt
  • Regionale Schutzgebiete vor Borkum sind akut von den Bohrungen betroffen

Beispiel: Die Petition finden Interessierte auf den Webseiten der Deutschen Umwelthilfe DUH-Meeresschutz-Petition. Weitere Informationen zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sind beim Bundesamt für Naturschutz einsehbar.

Beispiel für internen Link: Mehr zu regionalen Umweltthemen lesen Sie auf regionalupdate.de.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die geplante Gasförderung in der Nordsee und die damit verbundene Diskussion zur gasfoerderung nordsee absage sind für Cuxhaven, Borkum und angrenzende Küstenregionen von großer Bedeutung. Die Region steht vor der Herausforderung, Naturschutz mit wirtschaftlichen Interessen in Einklang zu bringen. Eine Ablehnung des Abkommens durch den Bundesrat könnte den Schutz des Weltnaturerbes stärken und das Engagement zum Klimaschutz unterstützen. Bürgerinnen und Bürger können durch ihre Beteiligung an Petitionen und politischen Prozessen Einfluss nehmen. Die Entscheidung des Bundesrats am 19. Dezember wird im Blick behalten.

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