Kreis Steinfurt. Die Polizei im Kreis Steinfurt warnt vor der Masche der sogenannten Sextortion. Dabei werden Männer im jungen bis mittleren Alter über soziale Medien oder Messenger-Dienste von falschen Identitäten mit angeblich attraktiven Frauen kontaktiert. Die Täter erpressen dann mit intimen Fotos oder Videos Geld oder Gutscheincodes.
Gefahr Sextortion erkennen
Wie die Betrüger vorgehen
Die Opfer lernen über das Internet vermeintlich attraktive Frauen kennen und beginnen einen Nachrichtenwechsel. Schon bald erbitten die Betrüger intime Bilder oder Videos. Dabei spielt es keine Rolle, wer den Austausch initiiert. Der Betrug funktioniert häufig mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und einer Vielzahl von gestohlenen Bildern.
Beispiele aus dem Kreis Steinfurt
In mehreren Fällen im Kreis Steinfurt wurden Männer mit solchen Methoden erpresst. Ein 55-Jähriger wurde von einer angeblichen „Olivia“ aus Ladbergen kontaktiert, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Ein 38-Jähriger kommunizierte mit einer „Anabel“ aus Ibbenbüren und musste dabei mehrfach Geschenkkarten-Codes übermitteln. Ein 18-Jähriger erhielt von „CindyKate“ Geldforderungen, nachdem er intime Bilder geschickt hatte. In letzterem Fall wandte sich der Betroffene rechtzeitig an die Polizei.
„Seien Sie schlau. Versenden Sie niemals intime Fotos oder Videos!“, warnt die Polizei Steinfurt.
- Niemals intime Fotos oder Videos verschicken
- Kein Geld oder Gutscheincodes an Unbekannte überweisen
- Vorsicht bei der Preisgabe persönlicher Informationen
- Ein reales Treffen sollte nach einer angemessenen Kennenlernphase möglich sein
Was Betroffene tun sollten
Wer Opfer einer Sextortion wird, sollte umgehend die Polizei informieren und keine Zahlungen leisten. Wichtig ist zudem, Angehörige und Freunde über diese Betrugsmasche aufzuklären, um weitere Fälle zu verhindern.
Beispiele, Warnungen und Präventionstipps der Polizei sind unter polizei-beratung.de nachzulesen.
Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.
Sextortion im Kreis Steinfurt ist eine reale Gefahr, die gezielt junge und mittlere Altersgruppen betrifft. Für Betroffene bedeutet dies erheblichen psychischen Stress und oft auch finanziellen Schaden. Die örtliche Polizei informiert regelmäßig über Schutzmaßnahmen. Bürgerinnen und Bürger sollten daher besonders vorsichtig bei Kontakten im Internet sein. Die Polizei rät, niemals intime Inhalte zu versenden und bei verdächtigen Anfragen sofort Hilfe zu suchen. Weitere Informationen und Hilfestellungen sind auf regionalupdate.de sowie bei der Polizei Steinfurt erhältlich.
Links
Weiterführende Informationen zur Sextortion bei der Polizei:
polizei-beratung.deRegionale Berichte und Hinweise zu Internetbetrug:
regionalupdate.de

