Oliver Kalkofe kritisiert Influencer und lobt Handwerker

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Osnabrück. Der Satiriker Oliver Kalkofe äußert deutliche Kritik an Influencern und sogenannten Content Creators im Internet. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung betont er, dass die Welt keine weiteren Influencer brauche, sondern vielmehr Menschen, die praktische Fähigkeiten besitzen. Die Oliver Kalkofe Influencer Kritik steht im Zentrum seiner Aussagen.

Kalkofes klare Worte

Kritik an Influencern und Content Creators

Oliver Kalkofe sieht das Berufsbild des Influencers kritisch. Er bezeichnet die ständig wachsende Zahl von Personen, die vor allem Essen fotografieren oder Inhalte lediglich präsentieren, als überflüssig. Für ihn sei es wichtig, dass Menschen etwas herstellen oder handwerklich tätig sind. Er erklärt:

„Wir brauchen keinen einzigen Menschen mehr, der Essen fotografiert und zeigt – wir brauchen jetzt Leute, die es kochen und backen, die Dinge herstellen und nicht bloß präsentieren.“

In Kalkofes Ansicht fehle es derzeit an Menschen mit echter fachlicher Ausbildung und Können.

Social Media und Realität

Der 60-jährige Komiker warnt vor dem Trugschluss, man könne „überhaupt nichts können“ und trotzdem erfolgreich sein. Er beschreibt die Influencer-Szene als eine „Blase“, die bereits am Platzen sei. Auch der Begriff „Content Creator“ stoße bei ihm auf Ablehnung:

„Wie toll: Statt nur Scheiße zu labern, labert man dann eben mit Inhalt. Und wird mit Geld zugeworfen. Das ist ganz bitter.“

Privat nutzt Kalkofe soziale Netzwerke nur gelegentlich, vor allem beruflich sieht er eine Bedeutung. Er verweist auf die Nutzung von Smartphones und Tablets, um sich über Neuigkeiten zu informieren.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Die Oliver Kalkofe Influencer Kritik verweist auf eine Debatte um den gesellschaftlichen Wert von Online-Inhalten und die Rolle praktischer Fähigkeiten. Gerade in der Region Osnabrück kann dies Impulse für eine verstärkte Wertschätzung handwerklicher Berufe geben. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Diskussion ein Hinweis darauf, kritisch mit digitalen Inhalten umzugehen und regionale Ausbildungsangebote zu nutzen. Oliver Kalkofe plant derzeit keine weiteren öffentlichen Erklärungen, sein neues Buch „Nie war Früher schöner als Jetzt“ ist erhältlich und behandelt thematisch auch eine kritische Haltung zur Gegenwart.

Weiterführende Informationen zu gesellschaftlichen Entwicklungen rund um Social Media bieten regionalupdate.de. Mehr Details zum Thema Handwerk und Ausbildung finden Interessierte auf der Website der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim.

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