Gutes Gewissen oder günstiger Preis: Das neue Weihnachtsdilemma

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Berlin. Die aktuellen Zahlen aus der Verbraucherumfrage des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zeigen, wie schwierig für viele Menschen in diesem Jahr die Entscheidung zwischen nachhaltigem Einkaufen und günstigen Geschenken zu Weihnachten ist. Das nachhaltiges Einkaufen Weihnachten gewinnt im Onlinehandel an Bedeutung, während sich in den Innenstädten preisorientierte Angebote durchsetzen.

Weihnachtsdilemma verstehen: nachhaltiges Einkaufen Weihnachten

Die bevh-Umfrage, für die 1.000 internetaffine Konsumenten deutschlandweit befragt wurden, verdeutlicht, dass nur knapp ein Viertel (24,9 Prozent) angibt, bewusster nachhaltig als vor drei Jahren zu Weihnachtszeit einzukaufen. Fast ein Fünftel (22,0 Prozent) betont dagegen, dass wirtschaftliche Unsicherheiten mittlerweile andere Prioritäten setzen. Insgesamt geben etwa die Hälfte der Befragten an, dass sich das eigene Konsumverhalten kaum verändert habe.

Jüngere Verbraucher schätzen Nachhaltigkeit anders ein

Besonders auffällig ist die Einschätzung bei unter 30-Jährigen: Hier fühlt sich die Mehrheit (67,4 Prozent) selbst als weniger nachhaltig in ihrem Kaufverhalten als früher. Daniela Bleimaier, verantwortlich für Nachhaltigkeitsthemen beim bevh, fasst zusammen:

„Die Sorgen vieler Menschen waren dieses Jahr meist größer als ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein.“

Viele Verbraucher gehen beim Einkauf mittlerweile Kompromisse ein, da finanzielle Aspekte stärker ins Gewicht fallen.

Onlinehandel als Chance für nachhaltige Angebote

Der Onlinehandel bietet bessere Möglichkeiten für nachhaltiges Einkaufen als klassische Einkaufsstraßen mit vielen Discount- und Fast-Fashion-Angeboten. 36,2 Prozent der Befragten haben im Internet mehr nachhaltige Produkte gefunden, nur 27,6 Prozent fühlen sich im stationären Handel besser bedient. Bleimaier erläutert:

„Innovative Anbieter mit nachhaltigen Produkten profitieren besonders von der Reichweite im Onlinehandel und in sozialen Medien.“

Kleinere Unternehmen können so ihre Sichtbarkeit erweitern und neue Kundengruppen erschließen.

Welche Bedeutung das für die Region hat, zeigt der folgende Abschnitt.

Das Ergebnis der bevh-Umfrage zeigt auch für die Region, dass nachhaltiges Einkaufen Weihnachten vor allem im Netz an Relevanz gewinnt. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bietet dies die Möglichkeit, bewusster und ökologischer einzukaufen, ohne auf günstigere Preise verzichten zu müssen. Händler und lokale Anbieter sind nun gefordert, ihre Onlinepräsenz zu stärken und nachhaltige Konzepte sichtbar zu machen. Weitere Informationen zum nachhaltigen Konsum und aktuellen Trends finden Leserinnen und Leser auf regionalupdate.de sowie beim bevh unter https://www.bevh.org.

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